AfD-Anfrage zeigt: Das Schweigen der Lämmer und Wegschauen der Behörden – Schafegrillen wird toleriert / Nockemann: „Von Hamburg, meine Perle – zu Hamburg, ein Grillhaus“

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Anfang Mai kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei im Öjendorfer Park. Dort grillten 60 Menschen acht ganze Schafe am Spieß über offene Feuerstellen. Bürger riefen die Polizei, die das rituelle Fest beendete. Es herrschte eine aggressive Stimmung. Die Polizei stellte insgesamt 17 Grillstellen fest, auf denen mehrere ganze Schafe am Spieß gegrillt wurden. Die Hamburger Morgenpost berichtete, dass die religiöse Feier mit dem in der Türkei und auf dem Balkan gefeierten Georgstag am 6. Mai zusammenhängt.
Obwohl Ordnungswidrigkeiten vorlagen, seien keine Personalien aufgenommen worden. Die Polizei habe „priorisiert Maßnahmen zur Beendigung des Grillfestes durchgesetzt“. Das Bezirksamt prüfe noch, „ob eine Ahndung der Ordnungswidrigkeit und die Verhängung einer Geldbuße möglich ist“ (Drucksache 22/8245).

Dazu AfD-Fraktionschef und innenpolitischer Sprecher Dirk Nockemann:
„Wie Ordnungswidrigkeiten bei nicht festgestellten Personalien durchsetzbar sein sollen, bleibt das Geheimnis der Behörden. Dass der Fall ohne Konsequenzen bleibt, ist ein Unding und ein weiteres Kapitel der Rubrik: Bananenrepublik. Im Klartext bedeutet es, dass das Grillen von acht Schafen in einem Park toleriert wird. Uns werden derartige Feste offenbar als neue Normalität verkauft. Und wehe, Lieschen Müller parkt mal falsch.
Von Hamburg, meine Perle – zu Hamburg, ein Grillhaus. Einzig die AfD deckt diese unhaltbaren Zustände auf. Wir fordern die Einhaltung von Recht und Gesetz von allen und auch die Durchsetzung.“

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