Informationsportal Neutrale Schulen Hamburg

Tipps zum Vorgehen bei Verstößen

Schüler, die den Verdacht haben, Verstöße gegen das schulische Neutralitätsgebot wahrzunehmen, sollten das Gespräch mit dem Fachlehrer oder ggf. seinem Vorgesetzten, also einem Mitglied der Schulleitung, suchen und beschreiben, wie sie die Situation im Unterricht erlebt haben. Hierbei ist es wichtig zu begründen, warum sie darin einen mutmaßlichen Verstoß gegen das Neutralitätsgebot sehen. In der Regel lässt sich mit einem persönlichen Gespräch die Sache klären und auch eine Verhaltensveränderung erreichen, wenn wirklich gegen das Neutralitätsgebot verstoßen wurde.

Um solch ein Gespräch mit dem Lehrer erfolgreich führen zu können, bedarf es einigen Mut und entsprechendes Vorwissen. Die Rechtshinweise auf dieser Seite stellen hierfür eine gute Grundlage dar, aber im Zweifel sollte man auch bei einem unguten Gefühl das Gespräch mit dem Fachlehrer suchen.

Allerdings kann es Situationen geben, in dem sich Schüler oder auch Eltern nicht getrauen oder nicht kompetent genug fühlen, Probleme direkt mit dem Lehrer oder Schulleiter zu besprechen. Vielleicht auch, weil sie persönliche Nachteile befürchten. Dann kann es hilfreich sein, sich an Dritte zu wenden.

In solchen Fällen machen wir im Rahmen unserer Aktion „Neutrale Schulen Hamburg“ ein Angebot: Mutmaßliche Verstöße gegen das Neutralitätsgebot können uns vertraulich über das folgende Kontaktformular oder über eine Nachricht an die unten angegebene E-Mail-Adresse berichtet werden. Die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten haben dabei höchste Priorität. Es werden keine Namen oder andere schutzbedürftige Angaben veröffentlicht. Sollte ein begründeter Anfangsverdacht auf einen Verstoß gegen das Neutralitätsgebot oder eine andere diesbezügliche Rechtsvorschrift vorliegen, bieten wir an, den Vorgang unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte an die Schulbehörde zur Überprüfung weiterzuleiten. Um Ihren Hinweis auf einen begründeten Anfangsverdacht hin überprüfen zu können, teilen Sie uns bitte auch ihre E-Mailadresse oder ihre Telefonnummer mit, damit wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen können. Die Hamburger Schulbehörde ist bei tatsächlich vorliegenden Neutralitätsverstößen verpflichtet, dienst- oder arbeitsrechtliche Maßnahmen durchzuführen.

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