Goldene Hauswand / Kruse: „Kunst ja, Steuerverschwendung nein“

2
51

Im Hamburger Stadtteil Veddel beginnt heute die Vergoldung einer Hausfassade. Die Kulturbehörde finanziert die Kunstaktion von Boran Burchardt mit mehr als 85.000 Euro aus Steuermitteln.

Dazu der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Prof. Dr. Jörn Kruse:
„Die Kultur ist für die Entwicklung der Gesellschaft von zentraler Bedeutung – gerade auch für eine Stadt wie Hamburg. Aber wenn man für 85.000 Euro Steuergelder eine Hauswand in einem der ärmsten Viertel der Hansestadt vergoldet, dann sollte es dafür eine sehr gute künstlerische und politische Begründung geben, wenn man die öffentliche Akzeptanz für staatsfinanzierte Kulturprojekte erhalten möchte.
Die AfD meint: Das Geld sollte man besser in andere, sinnvollere Projekte stecken!“

2 Kommentare

  1. Ich finde die Begründung des Künstlers eigentlich ganz vernünftig. Er möchte einen neuen Blick auf die Veddel ermöglichen. Gold statt Problemstadtteil. Ja, die Veddel hat viele Probleme. Eines ist die Wahrnehmung innerhalb der Stadt – und da kann diese Aktion Aufmerksamkeit und Wertschätzung unterstützen.
    Kunst muss ja weder den Verkehr flüssiger machen, noch die Kriminalität bekämpfen, noch unsere Schulen besser machen.

  2. „Deutschland ist so reich, die wohnen in Häusern aus Gold.“

    Fatale Message, die wir da in die Welt schicken…

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here