CDU-Landeschef will Gendersprache verbieten / Wolf: „Rechts blinken, links abbiegen!“ / Nockemann: „Zu viele AfD-Reden angeschaut?“

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Der Hamburger CDU-Landeschef Christoph Ploß hat sich für ein Verbot der Gendersprache in staatlichen Institutionen ausgesprochen.
Die AfD-Fraktion forderte vor wenigen Wochen, den Gebrauch der Gendersprache in den Behörden zu unterlassen und den Vorstoß der Gleichstellungsbehörde entschieden zurückzuweisen (Drucksache 22/4093). Die CDU-Fraktion hat diesen Antrag abgelehnt!

Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische Sprecher Dr. Alexander Wolf:
„CDU-Landeschef Ploß springt auf den Zug der AfD auf und sendet ein konservatives Signal. Leider ist das ein für uns durchschaubares Manöver einer ehemals konservativen Partei. Denn ausgerechnet seine CDU-Fraktion hat unseren Antrag zum Verbot der Gendersprache jüngst abgelehnt. Die CDU macht sich damit völlig unglaubwürdig. Die CDU Hamburg blinkt rechts und wird doch wieder links abbiegen!“

Dazu der Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecher Dirk Nockemann:
„Es ist schön und richtig, dass der Landeschef der CDU die Gendersprache ablehnt und mit uns konform geht. Womöglich hat sich Herr Ploß zu viele AfD-Reden angeschaut. Ist das bereits Wahlkampfgetöse oder seriöse Politik für die Mehrheit der Bürger? Dennoch ist die Kritik richtig: Die Gendersprache ist ein spalterisches und demokratiefeindliches Ideologieprojekt der Grünen!“

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