Rot-grüner Senat finanziert Promi-Veranstaltung Goldene Kamera / Kruse: „Steuergeldverschwendung“

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Am morgigen Donnerstag findet die Preisverleihung Goldene Kamera statt. Die Veranstaltung wurde in den Jahren 2015, 2016 und 2017 mit je 150.000 Euro aus Mitteln der Kultur- und Tourismustaxe (KTT) gefördert, wie eine beantwortete Anfrage von Jörn Kruse ergab (Drucksache 21/8414). Ob und in welcher Höhe die Veranstaltung dieses Jahr wieder gefördert wird, wird die AfD-Fraktion in einer neuen Kleinen Anfrage in Erfahrung bringen.

Dazu der Vorsitzende der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Prof. Dr. Jörn Kruse:
„Mit Übernahme der Zeitschrift Hörzu übernahm die Funke Mediengruppe auch die Preisverleihung Goldene Kamera. Folglich sollte der Medienkonzern auch die Kosten dafür tragen, ganz nach dem Motto „Wer bestellt, der bezahlt“. Dies darf man bei einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro auch erwarten.
Die AfD-Fraktion hält nichts von einer Förderung durch den Steuerzahler in Höhe von 150.000 Euro jährlich, zumal es sich dabei um eine reine „Auf die Schulter klopfen“-Veranstaltung für Prominente und Möchtegern-Prominente handelt. Die dafür aufgewendeten Steuergelder könnte man sicherlich sinnvoller und besser einsetzen, zumal kein Nutzen für das Allgemeinwohl erkennbar ist.“

Bildnachweis:  HBR – Eigenes WerkCC-BY-SA 3.0

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