Auf Hausdurchsuchung folgt #PimmelGrote / Nockemann: „Innensenator macht sich lächerlich“

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Am Mittwochmorgen kam es bei einem Twitter-Nutzer zu einer Hausdurchsuchung durch sechs Beamte. Der Grund hierfür war, dass er im Mai den Hamburger Innensenator Andy Grote (SPD) als „Pimmel“ beleidigt haben soll. Der Geschädigte machte die Durchsuchung öffentlich. In den sozialen Medien sorgt der Polizeieinsatz für kontroverse Diskussionen. Der Hashtag #PimmelGrote war am Mittwochnachmittag der Top-Trend bei Twitter.

Dazu der Fraktionschef Dirk Nockemann:
„Wieder einmal schießt der Senat mit Kanonen auf Spatzen – wie schon vor einigen Monaten, als Grote einen Maskenverweigerer mit dem Polizeihubschrauber verfolgen ließ. Man scheint Gefallen am autoritären Durchgreifen zu finden. So macht sich der Innensenator nur lächerlich. Dass Grote vor einiger Zeit selbst gegen Coronabeschlüsse verstoßen hat, darf in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen werden. Für AfD-Mitglieder, die regelmäßig als Extremisten beleidigt werden, ohne dass jemals eine ernstzunehmende Strafverfolgung stattfindet, ist Grote ohnehin nicht mehr tragbar.“

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