Verkehrsverbund verbannt Begriff „Schwarzfahren“ / Nockemann: „Schwarzfahrer bekämpfen statt Sprachpolizei spielen“

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Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) streicht den Begriff „Schwarzfahren“ aus seinem Wortschatz. Laut Hochbahnsprecher stören sich vermehrt Menschen an dem als “rassistisch“ empfundenen Begriff. Zuvor hatten Berlin, München und Hannover den Begriff aus dem Wortschatz verbannt. Ursprünglich leitet sich das Wort vom jiddischen „shvarts“ (Armut) ab und bezeichnete Personen, die sich aus Armutsgründen kein Ticket leisten konnten.

Dazu der Fraktionschef und verkehrspolitische Sprecher Dirk Nockemann:
 „Manch einer mag sich bei diesem Irrsinn schwarzärgern oder gar schwarzsehen! Die linksgrüne Kultur der Verbote und der Umwälzungen überträgt sich wie ein Virus auf sämtliche Lebensbereiche. Selbst Begrifflichkeiten, die überhaupt keinen Bezug zu schwarzen Menschen aufweisen, werden ausgelöscht. Der Hamburger Verkehrsverbund wäre besser beraten, Schwarzfahrer effektiver zu bekämpfen, anstatt Sprachpolizei im Sinne der Cancel Culture zu spielen. Die Zahl der Schwarzfahrer ist trotz geringerem Verkehrsaufkommen im Coronajahr gestiegen!“

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