Hamburger Abendblatt macht Würzburg-Mörder zu einem Märtyrer rechter Gewalt / Walczak: „Abendblatt verhöhnt Opfer und Angehörige“

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Das Hamburger Abendblatt veröffentlichte heute in einem Artikel mit dem Titel „Zu Besuch beim späteren Messerstecher“ Auszüge aus einem Gespräch mit Jibril A. von 2018, in dem dieser sich gegenüber einer Abendblatt-Reporterin über „rechte Gewalt“ in Chemnitz beklagen durfte. Bei Jibril A. handelt es sich um den 24-jährigen Somalier, der letzte Woche Freitag in Würzburg drei Frauen tötete und sieben weitere Menschen verletzte. In dem Abendblatt-Artikel wird die Sympathie der damaligen Reporterin für den Täter offenkundig: „Sie erinnert sich an A. als einen freundlichen, aufgeschlossenen jungen Mann.“
Hintergrund der Reportage waren angebliche „rechte Hetzjagden“ in Chemnitz 2018, wo Jibril A. zu der Zeit wohnte. Infolge einer tödlichen Messerattacke durch einen Syrer auf einen Deutschen kam es damals zu Demonstrationen und Protesten gegen Migrantengewalt. Auch Jibril A. sei nach Darstellung des Abendblatts Opfer angeblicher Hetzjagden in Chemnitz geworden.

Dazu der medienpolitische Sprecher Krzysztof Walczak:
„Das Abendblatt suggeriert dem Leser, dass der Würzburger Messerangreifer durch ‚rechte Hetzjagden‘ traumatisiert wurde. Er wird als ein Opfer der Verhältnisse in Deutschland dargestellt. Die Botschaft, die das Abendblatt damit vermitteln will, ist eindeutig: Schuld ist nicht der islamistische Massenmörder, sondern unsere angeblich rassistische Mehrheitsgesellschaft. Damit verharmlost das Abendblatt den schrecklichen Messerangriff und verhöhnt die Opfer und ihre Angehörigen. Es wäre schön, wenn auch die Opfer von Würzburg eine vergleichbare Sympathie vom Abendblatt erhielten, und nicht bloß islamistische Attentäter!“

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