CDU-Landeschef fordert Abgrenzung zu Linksextremismus und Islamismus / Nockemann: „Ploß kennt die Arbeit seiner eigenen CDU-Bürgerschaftsfraktion nicht“ / Walczak: „CDU sollte bei eigener Fraktion beginnen“

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Der CDU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Christoph Ploß wirft Rot-Grün in Hamburg vor, auf dem linken Auge blind zu sein. Insbesondere deren Jugendorganisationen würden mit extremistischen Organisationen eng zusammenarbeiten.

Dazu der Fraktions- und Landesvorsitzende Dirk Nockemann:
„Die jüngsten Äußerungen zeigen erkennbar, dass Herr Dr. Ploß die politischen Realitäten in Hamburg nicht mehr wahrnimmt oder nicht mehr wahrnehmen will. Diese Beobachtung, das SPD und Grüne auf dem linken Auge blind sind, ist richtig, aber das ist ein alter Hut. Ploß scheint vor allem das Agieren seiner eigenen CDU-Bürgerschaftsfraktion nicht zu kennen oder zu ignorieren. Allein im Jahr 2019 hat die Hamburger CDU-Fraktion unter dem damaligen Fraktionsvorsitzenden André Trepoll sechs gemeinsame Anträge mit der Linksfraktion eingebracht. Und im Jahr 2020 unter dem neuen Vorsitzenden Dennis Thering wurde die Anzahl gemeinsamer Anträge auf bislang acht Anträge gesteigert.“

Dazu der Parlamentarische Geschäftsführer und stellv. Landesvorsitzende Krzysztof Walczak:
„Bevor der CDU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ploß die Parteien SPD und Grüne auffordert ihre Haltung zu linksextremistischen Organisation zu klären, sollte die CDU bei ihrer eigenen Hamburger Bürgerschaftsfraktion beginnen.“

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