Impf-Apartheid stoppen!

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Eine Impfpflicht wird es nicht geben – so zumindest lauten die offiziellen Verlautbarungen der Regierungsparteien. Doch während jene weiter an ihren Behauptungen festhalten, ist es nicht auszuschließen, dass auch auf anderem Wege, sozusagen durch die Hintertür, eine Impfpflicht zustande kommt. Dann nämlich, wenn Privatunternehmen sich weigern, ungeimpfte Mitarbeiter weiterhin zu beschäftigen oder Kunden ohne Impfung nicht mehr zu akzeptieren (wie es bereits einige Fluggesellschaften angekündigt haben). Gegen diese Taktik – über gesellschaftlichen Zwang das erreichen, was sich über die Gesetze noch nicht erreichen lässt – stellte sich unser letzter Antrag (Drucksache 22/2681) in der letzten Bürgerschaftssitzung. Er sieht unter anderem vor, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass der Impfstatus ins Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz aufgenommen wird – niemand also aufgrund fehlender oder vorgenommener Impfung diskriminiert werden darf. Einer „Impf-Apartheid“ könnte so vorgebeugt werden.

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