Debatte um verkaufsoffenen Sonntag: Altparteien übernehmen AfD-Forderung / Walczak: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe“

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Anfang August legte die AfD-Fraktion einen Gesetzentwurf vor, wonach der 6. Dezember 2020 ausnahmsweise als verkaufsoffener Sonntag nachgeholt werden sollte (Drucksache 22/963). Damit schloss sich die AfD-Fraktion der einschlägigen Forderung der Handelskammer an.
Alle Altparteien lehnten den Antrag ab, obwohl der CDU-Abgeordnete David Erkalp in einem Interview die Forderung der Handelskammer unterstützte: „Mit Blick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft und der bis dahin erwartbar größeren Kauflaune, sollte die Stadt zumindest einen verkaufsoffenen Adventssonntag ausnahmsweise zulassen. Wir sind bereit, dafür einmalig die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.“
Nun will der rot-grüne Senat einen verkaufsoffenen Sonntag einrichten.

Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher Krzysztof Walczak:
„Als AfD-Politiker lernt man sehr schnell: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. AfD-Anträge werden leider unisono abgelehnt, ohne dass es auf den Inhalt ankommt. Wochen später wird der abgeschmetterte AfD-Antrag dann umetikettiert eingereicht. Das soll dann wohl die inhaltliche Auseinandersetzung sein, von der Olaf Scholz einmal sprach.“

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