AfD-Anfrage zeigt: Über 1.000 Kinder mussten das Gymnasium verlassen / Wolf: „Schulempfehlung mit objektiven Tests kombinieren“

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Jährlich müssen über 1.000 Kinder der Sekundarstufe I das Gymnasium in Richtung Stadtteilschule verlassen. Hierbei trifft es deutlich häufiger Schüler, die von ihren früheren Grundschullehrern keine Gymnasialempfehlung erhalten haben. Das geht aus zwei Anfragen des AfD-Fraktionschefs Alexander Wolf hervor (Drucksachen 22/784 und 22/785).

Dazu der Vorsitzende und schulpolitische Sprecher Dr. Alexander Wolf:
„Die Zahlen belegen, dass der Übergang an die Gymnasien sehr großzügig gehandhabt wird und die unverbindlichen Grundschulempfehlungen ins Leere gehen. Eine Abschulung vom Gymnasium bedeutet für die Familien häufig Angst und Ungewissheit. Es geht einher mit einer Minderung des Selbstwertgefühls für das Kind. Wir fordern, die Grundschulempfehlung mit objektiven Tests im vierten Schuljahr zu kombinieren. Der Senat muss den Mut aufbringen, die Verteilung auf die weiterführenden Schulen wieder konsequenter zu steuern.“

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