AfD-Anfrage zeigt: Immer mehr Attacken auf religiöse Einrichtungen / Reich: „Erschreckende Entwicklung – Senat muss handeln!“

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(Symbolbild)

Die Deutsche Bischofskonferenz hat in den vergangenen Jahren eine Zunahme von Kirchenvandalismus festgestellt und vermutet ideologische Motive dahinter. Allein im Jahr 2019 gab es allein in Hamburg 287 Übergriffe auf religiöse Einrichtungen und Friedhöfe. Dies ergab eine Senatsantwort auf eine AfD-Anfrage (Drucksache 22/187). Es wird nicht nach Religionen unterschieden.Es gibt allerdings eine weitere Senatsantwort auf eine AfD-Anfrage aus dem Januar 2020. Hieraus geht hervor, dass es keine Übergriffe auf islamische Einrichtungen im Jahr 2019 gab (Drucksache 21/19498). Zwar gab es 287 Attacken auf religiöse Einrichtungen und Friedhöfe, aber keine auf spezifisch islamische Einrichtungen.

Dazu der kirchenpolitische Sprecher Thomas Reich:
„Diese erschreckende Anzahl an Sachbeschädigungen zeigt deutlich, dass ein Teil der Gesellschaft jede Achtung vor unseren eigenen identitätsstiftenden religiösen Institutionen verloren hat. Nur wer sich selbst respektiert, kann Respekt von anderen erwarten. Religiöse Einrichtungen und Friedhöfe müssen als Orte des Friedens besonders geschützt werden. Ich fordere den rot-grünen Senat zum Handeln auf! Kirchen, religiöse Einrichtungen und Friedhöfe dürfen nicht zum Anschlagsziel für christenfeindliche Randalierer werden!“

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