Große AfD-Anfrage zeigt: Tausende Aufenthaltstitel für Drittstaatsangehörige / Wolf: „Asylmissbrauch wird Tür und Tor geöffnet“

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Eine Große Anfrage der AfD-Fraktion zum Familiennachzug von Drittstaatsangehörigen zeigt, dass Hamburg jährlich Tausende solcher Aufenthaltstitel vergibt (Drucksache 22/13208). Seit der Asylkrise 2015 wurden noch nie so viele Aufenthaltstitel an Angehörige von Drittstaatsangehörigen vergeben wie 2022 – 9.348. Seit 2015 über 50.000 (erteilte und verlängerte Titel). Zu den häufigsten Staatsangehörigkeiten zählen dabei Syrer, Türken, Nordmazedonier und Ghanaer.
Weiter geht aus der Anfrage hervor, dass Hamburg pro Jahr mehreren Tausend „sonstiger Verwandten“ Aufenthaltstitel vergibt. Wie viele Aufenthaltstitel zurückgenommen wurden, weil z.B. eine Scheinehe festgestellt wurde, wird nicht festgehalten. Wie viele Aufenthaltstitel entzogen wurden, sei laut Senat nicht feststellbar.

Dazu der Fraktionsvizechef und migrationspolitische Sprecher Dr. Alexander Wolf:
„Unsere Große Anfrage zeigt: Hamburg vergibt jedes Jahr mehrere Tausend Aufenthaltstitel an Drittstaatsangehörige; seit 2015 summiert sich die Zahl der Ersterteilungen und Verlängerungen auf über 50.000  – die in der Statistik der Asylbewerber nicht erfasst werden. Nicht nur Ehegatten, sondern auch Tante, Opa, Schwager, Cousins kommen und bleiben. Wir fordern ein Ende des Familiennachzugs für Drittstaatsangehörige. Es muss endlich Kontrolle und Ordnung im Asylchaos geben!“