Dialog zu Oberbillwerder / Wolf: „Planungen zu Oberbillwerder gehen an Bedürfnissen der Bürger vorbei“

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Der IBA-Projektdialog zu den Planungen von Oberbillwerder zeigte wieder einmal, dass die Planungen des Senats immer noch unkonkret sind. Die IBA hat rigide Gestaltungsvorgaben zur teuren Dachbegrünung erdacht. Und der individuelle Autoverkehr wird noch mehr begrenzt: der bislang vorgesehene Stellplatzschlüssel von 0,6 wird nochmals verringert. Aber Wesentliches hinsichtlich des Sandmanagements oder der verkehrlichen Erschließung bleiben im stadtplanerischen Nebel.

Dazu der Vorsitzende des Stadtplanungsausschusses und stellv. Fraktionschef Dr. Alexander Wolf:
„Wortwörtlich möchte die IBA die Bürger zum Autoverzicht ‚erziehen‘. Die IBA teilt mit, dass 2.488 Fahrradstellplätze entstehen sollen, aber wie teuer es für die Bürger wird, in den Mobility-Hubs zu parken – das kann die IBA nicht sagen. Man schwieg sich aus, ob der Autoverzicht an den Mietvertrag gekoppelt werden soll. Eine Million Kubikmeter Sand zur Baugrundertüchtigung sollen aus recyceltem Material aus der Umgebung Hamburgs gewonnen werden. Das sind utopische Vorstellungen. Die Planungen zu Oberbillwerder sind rücksichtslos und gehen an den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger vorbei. Oberbillwerder ist Wohnungsbau mit der Brechstange.“