Windkraftanlagen: Mindestabstand zu Wohngebieten festlegen / Reich: „Keine Windkraft-Wolkenkratzer in Hamburg“

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Die Ampelkoalition will zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft nutzen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch Hamburg mit seinen 67 Windkraftanlagen aufrüsten.
Die AfD-Fraktion setzt sich für eine Begrenzung der Windkraft in Hamburg ein. Nicht nur die Höhe muss begrenzt sein. Es muss auch ein Mindestabstand zur Wohnbebauung festgelegt werden. In einem Antrag fordert die AfD eine gesetzliche Initiative für die Festlegung eines Mindestabstandes von Seiten des rot-grünen Senats (Drucksache 22/8375). Ferner soll auf Bundesratsebene der Weiterbetrieb der noch verbliebenen Kern- und Kohlekraftwerke gefordert werden.

Dazu der energiepolitische Sprecher Thomas Reich:
„Wir wollen keine Windkraft-Wolkenkratzer in Hamburg! Die Forderung, die Höhenbegrenzung von Windkraftanlagen aufzuweichen, weisen wir entschieden zurück. Wir fordern zusätzlich einen Mindestabstand zur Wohnbebauung. Mal wieder zeigt sich, dass einzig die AfD-Fraktion den Windkraftausbau in Hamburg kritisch betrachtet, während die Linksfraktion das zögerliche Handeln kritisiert und die CDU den Hafen mit Windrädern übersäen will. Betroffen sind hier die Bezirke Harburg und Bergedorf sowie die Elbinsel Wilhelmsburg in unmittelbarer Hafennähe.
Dass Windkraft sauber sein soll, ist ein Mythos. Es wird kaum von den negativen Auswirkungen gesprochen: Von energie- und materialintensiver Produktion, Verdichtung und Versiegelung von Böden bis hin zur Zerstörung der Wälder und Landschaften und damit der Reduzierung der Artenvielfalt. Die Schallproblematik wird leider wenig thematisiert. Beim weiteren Ausbau der Windkraft ist ein Blick auf die Schattenseiten zwingend zu berücksichtigen.“

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