AfD-Anfrage zeigt Anstieg der Schießereien / Nockemann: „Ross und Reiter erkennen“

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Eine Senatsantwort auf eine AfD-Anfrage bringt ans Licht, dass es 2019 zu 29 Schießereien in Hamburg kam. 2020 wurden bereits in 35 Fällen Schusswaffen eingesetzt. Der Anstieg beträgt mehr als 20 Prozent. Besonders oft wird in Wandsbek – 10 (2019) und 7 (2020) – und in Mitte – 7 (2019) und 10 (2020) – geschossen. Der Senat konnte die Frage zu den Staatsangehörigkeiten der ermittelten Tatverdächtigen nicht beantworten. (Drucksache 22/6456).

Dazu der Fraktionschef und innenpolitische Sprecher Dirk Nockemann:
„Nach dem Anstieg der Messerstraftaten müssen wir nun auch zunehmende Wildwest-Schießereien in Hamburg ertragen. Die offiziellen Zahlen belegen es eindeutig, es gibt immer mehr Schießereien auf offener Straße. Alle zehn Tage wird in unserer Stadt scharf geschossen. Angesichts dieser Zahlen ist es blanker Hohn, wenn der Innensenator Grote stets betont, Hamburg sei sicher. Und die Innenbehörde stochert – zumindest offiziell und vielleicht auch aus politischer Korrektheit – im Dunkeln, was die Herkunft der Täter betrifft. Wir haben als AfD-Fraktion bereits vor Jahren den Antrag eingebracht, dass auch der Migrationshintergrund der Tatverdächtigen erfasst wird. Ross und Reiter müssen erkennbar sein, damit die richtigen Maßnahmen ergriffen werden können.“

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