Hafencity: Städtebaulichen Planungen des grünroten Senats gehen an den Wünschen der Bürger vorbei / Wolf: „Exzessive Gängelung der Bürger greift bevormundend in die persönlichen Freiheitsrechte ein“

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Die städtebaulichen Planungen des grünroten Senats gehen an den Wünschen der Bürger vorbei. Realitätsfremd: In der Hafencity soll das Auto „unterirdisch“ werden. Der Senat plant mit einem vollständigen Ersatz des privaten PKW-Besitzes für 40 % der Haushalte, d.h. 0,4 Stellplätze pro Wohneinheit in den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken. In jede Tiefgarage kommt eine Station eines Bremer Carsharing-Anbieters. 10 Anwohner sollen sich ein elektrisch betriebenes Auto teilen. Das betrifft 8.000 Menschen, die bald hier wohnen werden.

Dazu der stellv. Fraktionsvorsitzende und stadtentwicklungspolitische Sprecher Dr. Alexander Wolf:
„Erfahrungen in ähnlich großen realisierten Wohnungsbauprojekten z.B. im neuen Stadtteil von Mannheim-Franklin haben gezeigt, dass von 3.500 Anwohnern nur 65 das Carsharing-Angebot nutzen. Nicht das Auto, sondern die städtebaulichen Planungen des grünroten Senats sind unterirdisch. Ende Juni waren über 940.000 Kraftfahrzeuge in Hamburg zugelassen mit steigender Tendenz. Diese exzessive Gängelung der Bürger greift bevormundend in die persönlichen Freiheitsrechte ein.“

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