Dragqueen Olivia Jones fordert „Conchita for Nationalhymne“ / Nockemann: „Herabwürdigung des Staates und seiner Symbole“

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Die Fußball-Europameisterschaft wird immer mehr zur Bühne politischer Auseinandersetzungen. Die UEFA hat heute entschieden, dass die Münchener Allianz-Arena beim Spiel Deutschland gegen Ungarn am Mittwoch nicht in Regenbogenfarben erstrahlen darf. Kritik an der Entscheidung kommt von der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, aber auch der Hamburger Dragqueen Olivia Jones. Diese fordert in einer Petition „BUH-EFA! Conchita for Nationalhymne!“, dass die Sängerin Conchita Wurst die Nationalhymne singen soll.
In der Petition heißt es konkret: „Wir geben nicht auf und fordern: Lasst Conchita Wurst oder eine/n andere/n bekennend Homosexuelle/n morgen die Deutsche Nationalhymne im Stadion singen. Damit den ewig Gestrigen dieser Welt ordentlich die Augen und Ohren klingeln. Einigkeit und Recht und Freiheit für ALLE!“ [sic].

Dazu der Fraktionsvorsitzende Dirk Nockemann:
„Schwule und Lesben haben bereits die volle Gleichberechtigung und das ist auch gut so. Aber es geht nicht an, dass eine Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufdrücken will. Als nächstes kommt vermutlich die Forderung, die deutsche Nationalflagge durch die Regenbogenfahne zu ersetzen – das gleicht einer Herabwürdigung des Staates und seiner Symbole! Unsere Nationalhymne darf nicht zur Satire verkommen.
Die Mehrheitsgesellschaft sieht in Frau oder Herrn Wurst sicher keinen angemessenen Repräsentanten für ein feierliches Singen der Nationalhymne. Nein zur Regenbogenpropaganda – Deutschland, aber normal! Politik hat im Sport nichts verloren. Man kann nicht alle Besucher des Sportstadions für diese Ideologie in Geiselhaft nehmen.“

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