AfD-Fraktion fordert regelmäßige Erfassung von Obdachlosigkeit / Schulz: „Probleme in den Griff bekommen“

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Die AfD-Fraktion fordert in einem Antrag, die Obdachlosigkeit in Hamburg jährlich systematisch zu erfassen (Drucksache 22/3016). Die letzten Untersuchungen zur Obdachlosigkeit datieren von 2009 und 2018. Gemäß der letzten Erhebung ist die Zahl der Obdachlosen von 1.029 im Jahr 2009 auf 1.910 in 2018 gestiegen. In diesem Zeitraum entspricht der Anstieg 86 Prozent.

Dazu der sozialpolitische Sprecher Marco Schulz:
„Die teils hitzigen Debatten über die Maßnahmen der Wohnungslosenhilfen verdeutlichen, dass nun dringendes Handeln geboten ist. Dazu müssen wir zunächst ein Lagebild zur Obdachlosigkeit erstellen, um den tatsächlichen Bedarf an Unterkünften ermitteln zu können. Erst dann können wir zielgerichtete Maßnahmen treffen und die wachsenden Probleme in den Griff bekommen! Der Senat muss nun liefern. Beim Blick in die Glaskugel sieht es für rot-grüne Sozialpolitik ansonsten düster aus.“

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