Angriff auf jüdischen Studenten / Nockemann: „Antisemitismus bekämpfen“ / Wolf: „Solidarität!“

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Am Sonntag kam es in der Nähe der Synagoge Hohe Weide zu einem Angriff auf einen jüdischen Studenten. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit kasachischen Wurzeln, wurde festgenommen. Er soll unter paranoider Schizophrenie leiden und wurde in die Psychiatrie eingewiesen.

Zur Debatte um einen Antisemitismusbeauftragten für Hamburg: Die AfD-Fraktion hat bereits im September 2018 einen Antrag gestellt, damit Hamburg einen Antisemitismusbeauftragten bekommt. Der Antrag wurde abgelehnt.

Dazu der Vorsitzende und innenpolitische Sprecher Dirk Nockemann:
„Wir verurteilen den abscheulichen Angriff. Es darf jetzt nicht nur Lippenbekenntnisse geben, sondern der Senat muss endlich handeln und Antisemitismus – egal welcher Couleur – bekämpfen.“

Dazu der Vorsitzende und Sprecher für jüdische Belange Dr. Alexander Wolf:
„Unsere Solidarität gilt unseren jüdischen Freunden und wir sind in Gedanken beim Opfer. Wir wünschen ihm eine rasche und gute Genesung.“

1 Kommentar

  1. Ich würde gern einmal wissen, von wem genau und mit welcher Begründung ein Antisemitismusbeauftragter damals abgelehnt wurde. Das ist ja wirklich kaum zu glauben!

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