AfD-Fraktion antwortet auf Lehrerbrief / Wolf: „Eine deutliche Antwort für die wirklichen Feinde unserer Demokratie“

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Das AfD-Onlineportal „Neutrale Schulen Hamburg“ hat zu einer besonders entlarvenden Reaktionen in der Lehrerschaft geführt: In einem offenen Brief behaupten 106 anscheinend links-gestrickte Lehrer der Max-Brauer-Schule wahrheitswidrig, unter anderem dass die AfD demokratiefeindlich sei, dass sie teilweise die Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit ablehnen würde. Die Lehrer bekennen sich dazu, dass sie diese Verleumdungen ihren Schüler im Unterricht vermitteln. Aus ihrem Schreiben spricht im besten Falle absolute Unkenntnis über die AfD und ihre politischen Ziele, im schlimmsten Falle eine Indoktrinierungsabsicht, die eine Schande für das Schulwesen jeder Demokratie wäre. Die AfD-Bürgerschaftsfraktion hat den Verfassern des Pamphlets in einem eigenen offenen Brief geantwortet.

Dazu der Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Alexander Wolf„Diese ‚Pädagogen‘ habe ein entlarvendes Bekenntnis darüber abgelegt, wie sie es mit dem Neutralitätsgebot an Schulen halten. Sie missbrauchen ihre Position, um auf Kosten der ihnen anvertrauten Schüler primitive Propaganda zu betreiben. Wer die wirklichen Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sehen will, muss auf diese Lehrer schauen. Unser eigener offener Brief macht Punkt für Punkt deutlich, wie sehr diese Leute in totalitäre Denkweisen abgeglitten sind.“

2 Kommentare

  1. sehr geehrte Damen und Herren von der AfD-Fraktion Hamburg,
    sehr geehrter Herr Dr. Wolf,

    ich registriere mit Genungtung die Reaktion der Schulbehörde auf den unglaublichen und frevelhaften Vorgang, in dem die Schulleitung (in Gefolgschaft wohl aller Lehrer an der Schule!?) in ihrer Verantwortung hinsichtlich der Außendarstellung der Schule (‚alle am Schulleben Beteiligten …‘ wären hier zu vertreten …) zur Neutralität verpflichtet ist. ich weiß wovon ich spreche, denn ich war 15 Jahre lang selbst Schulleiter. Dass so etwas in einer öffentlichen Bildungseinrichtung möglich ist, ist mir, bei meinem persönlichen und auch beruflichen Wertekanon u n v o r s t e l l ba r . Eigentlich müsste für den Schulleiter eine Abmahnung erfolgen oder er müsste (besser noch) seinen Dienst quittieren.

    Mit Interesse verfolge ich die Bemühungen der AfD, mit sog. Meldeportalen für Schüler, mehr Demokratie und Gerechtigkeit in die Schulen (und wieder in die Gesellschaft) zurückzubringen. Das halte ich für ganz wichtig! Uns allen ist ja klar, dass in den Schulen der ‚Beutelbacher Konsens‘ diesbezüglich die Ziele für alle Beteiligten verbindlich vorgibt. Es verwundert, dass in dem o.g. Zusammenhang von den Altparteien stets auf ‚freie Meinungsäußerung in der Schule gepocht wird‘ , dass aber Indoktrination von Schülern nicht geht. Gut, dass die AfD sich der Problematik annimmt!
    mit freundliche Grüßen
    Helmut Reubold

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