Interaktive Plattform gegen Anti-AfD-Hetze in den Schulen geplant / Wolf: „Verblendete Ideologen unter den Lehrern lassen wir uns nicht mehr gefallen“

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Hetze, Stimmungsmache, Falschbehauptungen: An Hamburger Schulen betreiben Lehrer immer wieder politische Indoktrination gegen die AfD und verstoßen dabei gegen das Neutralitätsgebot. In einer Anfrage (Drucksache 21/12825) hat die AfD-Fraktion besonders gravierende Fälle aufgelistet. In seiner Antwort bestätigte der Senat, dass die Schulbehörde bereits gegen das Fehlverhalten einzelner Lehrkräfte eingeschritten sei. Ein begrüßenswerter Schritt, dennoch wird die AfD-Fraktion jetzt selbst in die Offensive gehen. Geplant ist eine interaktive Plattform. Sie wird nicht nur über die rechtlichen Vorschriften des Neutralitätsgebotes informieren, sondern soll Schülern, Eltern und auch Lehrern die Möglichkeit bieten, über ein vertrauliches Kontaktformular Verstöße an die AfD-Fraktion zu melden. Die eingehenden Fälle werden der Schulbehörde übermittelt.

Dazu der schulpolitische Sprecher und Vorsitzende der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Alexander Wolf: Leider gibt es unter den Hamburger Lehrern und Mitarbeitern der Schulbehörde immer wieder verblendete Ideologen, die politische Bildung mit politischer Indoktrination verwechseln. Das lassen wir uns nicht gefallen, denn die Positionen von sechs Millionen Wählern der drittstärksten Partei müssen im Unterricht kontrovers – aber nicht abwertend – berücksichtigt werden.“

3 Kommentare

  1. Diesen Vorstoß finde ich als Mutter längst überfällig! Was an Hamburger Schulen an Rechtsbrüchen, Willkür, politischer Indoktrination und zweifelhaften Lehrplänen herrscht, ist unerträglich! Es ist als wenn unsere Kinder die Geiseln dieser Leute sind: Wer nicht spurt, dessen Kind hat massive Nachteile zu erwarten. Zudem sollte man die meist linke Lehrerschaft ab und zu daran erinnern, dass sie weder von den Eltern noch von den SchülerInnen gewählt wurden, sondern dass sie Eltern und Kindern mit massiver Gewalt aufgezwungen wurden, dass ihre berufliche Legitimation, ihr gewaltsamer Zugriff auf Kinder auf der Basis eines alten Nazigesetzes (Reichsschulpflichtgesetz von 1938) geschiet, dessen sie sich erstaunlich unkritisch, ja selbstverständlichst und ohne Gewissensbisse bedienen. Der deutsche Schulzwang aus dem Faschismus ist weltweit einmalig: Überall hat die Unterrichtspflicht die Schulgebäudeanwesenheitspflicht abgelöst. Schulzwang gibt es nur noch in Bulgarien und auf Malta. Aber selbst da drohen Eltern keine Haftstrafen und Kindern keine Psychiatrisierung, wenn sie das Schulsystem verweigern und sich alternativ bilden. Der deutsche Schulzwang war Asylgrund in den USA. Er gehört abgelöst durch die Unterrichtspflicht! Sind Franzosen, Engländer und Schweizer etwa ungebildeter als Deutsche? In Hamburg leben nicht wenige Familien (meist Akademiker, oft LehrerInnen! mit ihren Kindern im Untergrund, d. h. sie sind eigentlich im Ausland gemeldet, leben aber trotzdem hier („Wir sind nur auf Besuch!“), bilden ihre Kinder privat, lassen sie vor 14 Uhr nicht auf die Straße und leben in ständiger Angst vor Entdeckung.

  2. Leider nicht nur in Hamburg.
    Leider war ich selber in meiner Jugend der Linkserziehung der Lehrer in Niedersachsen ausgesetzt.
    Weil ich nicht deren Meinung war wurden automatisch meine Noten schlechter. Das nun aus diesen Zeiten zu beweisen ist schwer. Man musste einfach damit Leben.
    Es ist traurig, das eine Partei dies jetzt erst aufgreift und alle anderen Schweigen.
    Ich werde mich weiteren Kommentaren enthalten, da ich eher auf ZDF stehe (Zahlen Daten Fakten).

  3. Ich besuche derzeit die 7 Klasse einer bayrischen Realschule und habe schon des öfterrn Lehrer erlebt die sich klar gegen die AfD und ihre demokratischen Ziele positionieren. Das ist meiner Meinung nach ein Eingriff in die Demokratie!

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