Wettbewerb City-Höfe / Ehlebracht: „Kein bahnbrechender Entwurf“

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Hamburg, 02.06.2017 – Der internationale Wettbewerb zur Nachfolgebebauung der City-Höfe ist entschieden. Das Hamburger Büro KPW-Architekten hat den ersten Preis gewonnen.
Dazu sagt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Detlef Ehlebracht:
„Die bisherige Argumentation des Senats bestand darin, gegenüber der heutigen, denkmalgeschützten Bebauung eine städtebaulich bessere Lösung zu finden, um überhaupt gemäß des geltenden Denkmalschutzgesetzes einen Ausnahmetatbestand zum Abriss der City-Höfe begründen zu können. Diese Hoffnung ist nun – trotz eines aufwendigen Verfahrens mit internationaler Starbesetzung von Architekten – nicht aufgegangen.

Im Gegenteil, jetzt weist sogar der nun auf Platz eins gesetzte Entwurf nicht nur die fehlende Kompatibilität mit dem angrenzenden Weltkulturerbe, sondern auch noch eine ganze Reihe weiterer Mängeln auf, die eine gründliche Überarbeitung erforderlich machen. Und plötzlich wird die „Unaufgeregtheit des Entwurfes“ als Qualität an sich verkauft und völlig ausgeblendet, dass man sich hier einen weiteren seelenlosen Baublock „Marke: Hafencity“ einkauft. Insofern sehen wir der nun beginnenden neuen Debatte um das Thema Abriss freudig entgegen.“

1 Kommentar

  1. Wirklich ein sehr schlechter Entwurf! Warum die City-Höfe nicht modernisieren, dem Bau seine alte strahlend weisse Farbe wieder geben und damit auch ein Zeichen setzen, dass die Wirtschaftswunderzeiten eine gute Zeit waren, die wir auch architektonisch im Herzen unserer Stadt bewahren möchten?

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