Maßnahmenkatalog für sozialpädagogische Berufsausbildung / Körner: „Leistungsstandards dürfen nicht aufgeweicht werden!“

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Hamburg, 06.06.2017 – Dazu sagt der familienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Joachim Körner:
„Das Maßnahmenpaket kommt leider sehr spät. Denn dem Senat dürfte bereits länger bekannt sein, dass ein wesentlich höherer Bedarf an qualifiziertem Personal besteht. Ziel ist die Verbesserung des Fachkräfteschlüssels im Krippenbereich auf 1:4. Die Verbesserung soll jetzt schrittweise bis 2021 umgesetzt werden.
Warum der Senat erst so spät reagiert, bleibt sein Geheimnis. Aktuell liegt der Betreuungsschlüssel bei 1:5,6 – damit wird Hamburg den internationalen Qualitätsstandards nicht gerecht.

Das Berufsfeld soll durch ein Maßnahmenbündel für junge Menschen attraktiver gestaltet werden, die Zugangsvoraussetzungen für Abiturienten sollen erleichtert werden, aber gleichzeitig sollen Hauptschüler eine leicht verlängerte Ausbildung beginnen können. Für die AfD-Fraktion ist wichtig, dass die Leistungs- und Qualitätsstandards bei der sozialpädagogischen Berufsausbildung nicht aufgeweicht werden. Bei unseren Kindern sollte der Grundsatz gelten: Das Beste ist gerade gut genug.

Davon abgesehen fordert die AfD, dass Eltern frei entscheiden können, ob sie ihre Kinder lieber zuhause betreuen oder diese Aufgabe Krippen und Kitas überlassen. Zudem muss eine familiennahe Betreuung vom Staat gewürdigt werden, denn Kinder unter drei Jahren fühlen sich am wohlsten, wenn sie durch die eigenen Eltern betreut werden. Die Eltern sollten die freie Wahl haben, was ihren Bedürfnissen am ehesten entspricht.“

1 Kommentar

  1. „…….das Maßnahmenpaket kommt leider sehr spät……“für die Kinder, die jetzt eine Kita besuchen leider zu spät. In einem der reichsten Länder der Welt, in einer der reichsten Städte der Welt erwarte ich optimale Bedingungen für unsere Kinder / unsere Zukunft. Was hier abgeliefert wird ist eine Schande. “ …….Eltern frei entscheiden können ob sie ihre Kinder lieber zu Hause betreuen wollen……“.vollkommen richtig. Oft geht es aber nicht nur um „wollen“. Es gibt keine Kita, die für Eltern die Schicht / flexibel arbeiten wollen / müssen ein kindgerechtes Angebot machen können. Oder sollen Kinder auch Schicht gehen ? Mit wechselnden Bezugspersonen ? Man sollte die Eltern finanziell so ausstatten (Geld ist offensichtlich genug da (hüstel)) das sie z.B. 800 oder 1.000 Euro im Monat erhalten und selbst entscheiden können ob sie das Geld für eine Kita, die Oma, oder als finanzielle Unterstützung für die Eigenbetreuung nutzen. Arrogant / autoritäre Ansagen wie …“Herdprämie“ oder „setzt gerade hochqualifizierten jungen Müttern falsche Anreize…“ sind eine Unverschämtheit und zeigen was man wirklich vom „mündigen Bürger / der mündigen Bürgerin“ hält. Im Zweifel : „NIX“.
    MfG

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