AfD-Fraktion zum Schulförderprogramm: „Parallelgesellschaften erzeugen Brennpunktschulen“

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Schulsenator Ties Rabe will das bis zum Sommer 2017 befristete Förderprogramm für Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen verlängern und ausweiten.

Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Alexander Wolf:
„Das Förderprogramm ist ein Symptom für eine vollkommen verfehlte Migrations- und Integrationspolitik. Die vom Senat geförderten Grundschulen befinden sich beispielsweise fast ausschließlich in Hamburger Stadtteilen mit einem Migrantenanteil von über 70 Prozent in der Altersgruppe der 7-12-jährigen, wie eine Kleine Anfrage unserer Fraktion belegt (Drucksache 21/3709). Dass es in solchen Parallelstadtteilen, in denen kaum noch deutsch-muttersprachliche Kinder in den Klassen sitzen, zu besonders großen Lernrückständen kommt, sollte niemanden überraschen.

Die kostspielige Aufstockung von Lehrkräften an diesen Schulen ist letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die grundlegenden Ursachen des Problems werden dadurch nicht bekämpft. Besser und effizienter wäre es, sich an einem bedarfsgerechten Einwanderungssystem, wie es in Kanada oder Australien praktiziert wird, zu orientieren und Flüchtlingsfamilien nach dem Wegfall der Fluchtgründe eine Rückkehrperspektive zu ermöglichen. Solange sich in der Migrationspolitik der Bundesregierung nichts ändert, wird der Senator jedes Jahr neue Brennpunktschulen in sein Förderprogramm aufnehmen müssen.“

1 Kommentar

  1. An diesen Schulen werden gerade Schülern mit und ohne Migrationshintergrund die Zukunftschancen zerstört bzw. zumindest beeinträchtigt. Später klagt man dann wieder über mangelnde Chancengerechtigkeit und fordert, wie die SPD, Quoten für Migranten.
    Und das schlimme : jeder weiß es bzw. kann es wissen, wenn er sich ein wenig für die Zukunft der hier lebenden jungen Menschen interessiert.
    MfG

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