Goldenes Haus im sozialen Brennpunkt? AfD-Fraktion lehnt Steuerverschwendung für dekadente Kunstprojekte ab

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Hamburg, 04.11.2016 – Im Hamburger Stadtteil Veddel ist die Vergoldung einer Hausfassade geplant. Die Kunstkommission der Kulturbehörde hat bewilligt, dass eine 300 Quadratmeter große Hauswand an der Veddeler Brückenstraße mit „23,5 Karat Doppelrollen-Gold“ verschönert werden soll. Das Projekt wird bezahlt aus Steuergeldern und soll 85.000 Euro kosten. Der beauftragte Künstler ist Boran Burchhardt und überdies selbst Mitglied der Kunstkommission.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Alexander Wolf dazu: „Für 85.000 Euro Steuergelder eine Hauswand zu vergolden – und dies in einem der ärmsten Viertel der Hansestadt – ist ein Skandal. Und wenn der Künstler sich selbst quasi damit beauftragt, dann ist dies an Unverfrorenheit nicht mehr zu überbieten. Es ist nicht alles Gold was glänzt in Hamburg. Aber wenn unter einem rot-grünen Senat ganze Häuser vergoldet werden, dann läuft etwas schief in unserer Hansestadt. Wenn wir etwas nicht brauchen, dann sind das vergoldete Häuser als Selbstverwirklichungsprojekte für Künstler. Die AfD als Partei der Steuerzahler meint: Das Geld sollte man besser in andere, sinnvolle Projekte stecken – oder es einsparen!“

 

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