AfD fordert Stipendien für Mangelberufe / Schulz: „Attraktives Stipendienprogramm für Mangelberufe schaffen“

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Von dem bundesweiten Fachkräftemangel bleibt auch Hamburg nicht verschont. Trotz einer vor zehn Jahren vom Senat beschlossenen Fachkräftestrategie, sinkt die Gesamtzahl der sich bewerbenden Azubis jährlich weiter ab. In Hamburg fehlt insbesondere Personal im Gesundheits- und Krankenwesen sowie der Altenpflege, aber auch im Handwerk wie der Klempnerei oder Heizungstechnik. Die Diskrepanz zwischen der Anzahl unbesetzter Arbeitsplätze und der vielfach so hohen Anzahl an Bürgergeldempfängern offenbart eindeutig, dass ursächlich hierbei ein Motivations- und nicht Menschenmangel ist.
Aus Sicht der AfD-Fraktion muss daher die Attraktivität spezifischer Ausbildungsberufe verbessert werden. Geeignet sind hierfür finanzielle Anreize. Die AfD-Fraktion fordert, dass der Senat ein Stipendienprogramm für Hamburger Mangelberufe entwickelt (Drucksache 22/14281).

Dazu der arbeitspolitische Sprecher Marco Schulz:
„Die Fachkräftestrategie des Senats zeigt keine Wirkung. Nach über zehn Jahren schafft man es noch immer nicht, ausreichend Menschen zu motivieren, sich für eine Laufbahn in spezifischen Berufsbildern zu entscheiden. Werbekampagnen allein, auf Plakaten oder in den Schulen, reichen nun mal nicht aus, um die konkreten Arbeitsbedingungen zu verbessern. Der Fachkräftemangel kann nachhaltig nur gestoppt werden, wenn wir es schaffen, junge Menschen für entsprechende Laufbahnen zu gewinnen. Wir fordern, dass der rot-grüne Senat ein attraktives Stipendienprogramm für Mangelberufe auf den Weg bringt. Das Programm soll bereits im Ausbildungsjahr 2025 an den Start gehen.“