AfD-Anfrage zeigt: Gewalt gegen UKE-Krankenhauspersonal steigt drastisch / Reich: „Lebensretter vor Gewalttätern schützen!“

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Eine AfD-Anfrage belegt eine deutliche Zunahme der Gewalt gegen medizinisches Fachpersonal in Krankenhäusern (Drucksache 22/14018). In den vergangenen fünf Jahren kam es insgesamt zu 169 tätlichen Angriffen in Krankenhäusern. Dabei gab es allein im Jahr 2023 70 Fälle von physischer Gewalt gegen Krankenhauspersonal im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Dort steigt die Gewalt seit Jahren. Waren es im Jahr 2019 bloß drei Fälle von Gewalt so stieg sie im Jahr 2022 bereits auf 34 Fälle an. Der Anstieg auf nunmehr 70 Fälle bedeutet eine Verdoppelung der Gewalttaten innerhalb eines Jahres. Die Anfrage zeigt ferner: 14 Hamburger Kliniken arbeiten mit einem eigenen Sicherheitsdienst. Allein die sieben Asklepios-Kliniken geben dafür jährlich einen hohen einstelligen Millionenbetrag aus.

Dazu der gesundheitspolitische Sprecher Thomas Reich:
„Ich verurteile die körperlichen Angriffe auf Ärzte, Pflegepersonal und Rettungskräfte auf das Schärfste. Allein im UKE haben sich die Gewalttaten im letzten Jahr auf 70 Fälle verdoppelt. Mehr als einmal wöchentlich muss dort das medizinische Personal um Leib und Leben fürchten. Gerade dort, wo Leben gerettet werden, werden Lebensretter zu Opfern krimineller Gewalttäter. Das ist eine fatale Entwicklung, die dringend zu stoppen ist. Der Senat muss das Krankenhauspersonal – unsere Lebensretter – und unsere Krankenhäuser besser vor Gewalttätern schützen.“