AfD-Anfrage zeigt: 14 Millionen Euro Hotelkosten für „Flüchtlinge“ / Wolf: „Senat verliert bei Asylkosten alle Hemmungen“

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Eine Anfrage der AfD-Fraktion zu den Kosten der Flüchtlingsunterkünfte zeigt, dass 2022 bis heute fast 46.000 Ukrainer in Hamburg registriert wurden (Drucksache 22/11551). Laut Senatsantwort kostet die Unterbringung von 6.500 Asylbewerbern in Hotels monatlich 14,2 Millionen Euro. Das macht fast 2.200 Euro pro Person monatlich, inklusive Vollverpflegung wie Zimmerreinigung oder Internetzugang.
Ferner zeigt die Antwort auch, dass sich die Baukosten für die Harburger Unterkunft am Schwarzenberg auf rund 5,1 Millionen Euro belaufen. Bei der Frage nach den Kosten für den Kauf des Mundsburg Towers hüllt sich der Senat in Schweigen.
Vor wenigen Tagen äußerte die neue Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD), dass Hamburgs Unterkünfte zu nahezu 100 Prozent ausgelastet seien. Eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen hält Schlotzhauer dennoch „nicht für sinnvoll“.

Dazu der Fraktionsvizechef und migrationspolitische Sprecher Dr. Alexander Wolf:
„Der rot-grüne Senat verliert in puncto Asylkosten alle Hemmungen. Die Steuergelder werden fernab jeder Vernunft regelrecht verfeuert. Es werden Abermillionen Euro allein für die Unterbringung von Flüchtlingen und Migranten aufgewendet. Die Tendenz geht sogar nach oben. Nach dem Willen der neuen SPD-Sozialsenatorin Schlotzhauer wird es keine Begrenzung der Flüchtlingszahlen geben, obwohl die Auslastung bei 100 Prozent liegt. Für die Bürger ist die Situation katastrophal, weil der rot-grüne Senat die Augen vor der Realität verschließt. Ich fordere einen Aufnahmestopp und zugleich eine Abschiebeoffensive!“