Klamotten-Krawalle in der Innenstadt / Nockemann: „Behörde muss prüfen, ob die Modefirma für Einsatz aufkommt“

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Die Modemarke Reternity rief im Netz dazu auf, in die Hamburger Innenstadt zu kommen. Dort wollten sie am Sonnabend in der Mönckebergstraße Kleidung verschenken. Berichten zufolge sah man den Veranstalter allerdings nirgendwo. Dann eskalierte die Stimmung und rund 400 Jugendliche griffen die Polizei mit Böllern und Flaschen an. Das Ergebnis: Drei verletzte Polizisten, drei Festnahmen und 48 Platzverweise.

Dazu der Fraktionschef und innenpolitische Sprecher Dirk Nockemann:
„Es ist erstaunlich und erschreckend, wie fragil die öffentliche Sicherheit geworden ist. Da will ein Modeunternehmen Klamotten verschenken und schon bricht Anarchie und Chaos aus. Die Innenbehörde muss schnell und belastbar prüfen, ob die Modefirma für den Polizeieinsatz aufkommt.“