Brokstedt: AfD beantragt Akteneinsicht im Fall Ibrahim A. / Nockemann: „Aufklärung durch Transparenz“

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Die AfD-Fraktion beantragt Akteneinsicht im Fall Ibrahim A. Der mutmaßliche Doppelmörder von Brokstedt war zeitweise auch in Hamburg ansässig, wo er unter anderem in der Kontakt- und Beratungsstelle „Drob Inn“ Drogen konsumierte und nach einem Urteil des Landgerichts St. Georg in der Justizvollzugsanstalt Billwerder in Untersuchungshaft war.
Die AfD-Fraktion bat die anderen Bürgerschaftsfraktionen gestern in einem Brief um Unterstützung bei der Akteneinsicht. Das Quorum beträgt 25 Abgeordnete von den 123 Abgeordneten in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Dazu der Fraktionschef Dirk Nockemann:
„Für die umfassende Aufklärung der Vorfälle braucht es einen gesamten Blick auf alle Kommunikationsvorgänge. Es ist die Pflicht der Hamburgischen Bürgerschaft, die Behördenfehler und die Verfahrensschwächen rund um die Taten des Ibrahim A. aufzuklären. Die bisherige Darstellung der einzelnen Kommunikationsvorgänge ist in weiten Teilen widersprüchlich. Die Akteure schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Aufklärung geht nur durch die volle Transparenz und Offenlegung aller Fakten.“