Anschlag auf das Springer-Verlagshaus in Hamburg jährt sich zum 50. Mal / Walczak: „Angriff auf den Geist der jungen Bundesrepublik“

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Am 19. Mai 1972 explodierten im Hamburger Verlagshaus Axel Springer mehrere von der Terrorgruppe Rote-Armee-Fraktion (RAF) gelegte Rohrbomben, 36 Menschen wurden verletzt. Nur aufgrund von mehreren Blindgängern kam niemand ums Leben.

Dazu der medienpolitische Sprecher Krzysztof Walczak:
„Westbindung, soziale Marktwirtschaft, die Solidarität mit Israel und vor allem die deutsche Einheit wurden vom Verleger Axel Springer als politische Leitlinien seiner Blätter ausgegeben. Diese Grundsätze sind bis heute der politischen Linken ein Dorn im Auge. Besonders perfide am Anschlag war die Tatsache, dass vor allem die Produktion im Verlagshaus getroffen werden sollte – die Opfer also vor allem Arbeiter sein sollten. Dieses historische Ereignis darf in Hamburg nicht in Vergessenheit geraten. Die AfD wird sich für ein angemessenes Erinnern einsetzen.“

Bildnachweis: Flickr: Berlin – Axel Springer Verlag, Roger Wollstadt, CC BY-SA 2.0, unverändert.

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