Schulsenator Rabe und GEW verweigern offenen Diskurs über Portal „Neutrale Schulen“ / Wolf: „Ein jämmerliches Bild, anscheinend fehlen die Argumente“

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Die AfD-Fraktion lud Schulsenator Ties Rabe (SPD) und die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Anja Bensinger-Stolze im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fraktion im Dialog“ zum Thema „Neutrale Schulen – Wie (un-)politisch dürfen Lehrer sein?!“ ein. Bedauerlicherweise verweigern beide den Diskurs und stellen sich einer öffentlichen Debatte mit AfD-Vertretern nicht.
Die GEW schickte immerhin eine Absage per Brief, die Schulbehörde sah sich dazu nicht in der Lage und teilte dem Abendblatt mit, dass sie kein Interesse an einer Diskussion über das AfD-Portal habe. Die GEW-Vorsitzende Bensinger-Stolze schrieb, dass es grundsätzliche Differenzen zwischen der AfD und GEW gebe und diese keine Grundlage bildeten, die Einladung anzunehmen. Stattdessen rufen sie zu einer Anti-AfD-Demonstration Anfang Dezember auf.

Dazu der Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Alexander Wolf:
„Senator Rabe und die GEW geben beim demokratischen Miteinander ein jämmerliches Bild ab. Man kann sich nur wundern: Überall ist zu hören, dass die AfD argumentativ gestellt werden müsse. Bietet man den Damen und Herren der Gegenseite die Möglichkeit dazu, kneifen sie. Das ist sehr schade. Offensichtlich haben Rabe und die GEW Zweifel an ihren eigenen „Argumenten“.
Die Lehrergewerkschaft setzt sogar noch einen drauf: Ihre Funktionäre rufen mal wieder zur Anti-AfD-Demo auf – während sie zugleich das Gespräch verweigern. Dabei ist in einer Demokratie miteinander reden und der Wettstreit um die besten Argumente elementar. Wir von der AfD-Fraktion sind dazu bereit. Schade, dass es unsere politischen Kontrahenten nicht sind!“

 

1 Kommentar

  1. Die jämmerlichen Reaktionen der Schulbehörde, der Schulleiter und Lehrer (leugnen, „jetzt erst-Recht-Unterschriftenlisten“, „ja, es gibt Regeln, aber auch die Eigenverantwortilichkeit der Schulleiter“- Erklärungen, wegducken…) offenbaren den ganzen politischen Sumpf und Filz, dem unsere wehrlosen Kinder seit Jahrzehnten ausgesetzt sind! Dieses Portal war mehr als überfällig!Gegen die Falschbehauptungen so ein Portal sei nicht „nötig“, es gäbe gar keine Verletzungen des Neutralitätsverbotes, die Suggerierung der Schuloberen, Schüler seien „solidarisch“ mit allen Lehrern und weigerten sich zu „denunuzieren“(womit sie den Klassenraum zum geheimen Versammlungsort erklären, von dem nichts nach außen dringen soll) stehen die Tausenden Eltern und Schüler, die das Portal schon in den ersten Wochen des Bestehens genutzt haben.

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