Helmut Kohl: Ein bedeutender Staatsmann

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Dazu der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Bernd Baumann:
„Wir gedenken heute Helmut Kohl. In dem Moment, als sich weltgeschichtlich die Chance zur Wiedervereinigung der Deutschen bot, griff er beherzt zu. Das war seine größte Stunde. Dies ging nur, weil Menschen wie er und Willy Brandt die historische Existenz eines deutschen Volkes, einer deutschen Nation nicht in Zweifel zogen. Im Gegensatz zu den damaligen Grünen und vielen Linken, aber auch wie Merkel heutzutage, die nur noch „Leute, die hier leben“‘ kennen will und allenfalls bloße „Sprachgemeinschaften“ wahrhaben möchte.
Kohl spürte seinerzeit auch schon – angesichts des damals bereits übermächtig werdenden linksliberalen Mainstreams – die ungeheure Notwendigkeit einer „geistig-moralischen Wende“ in der Bundesrepublik, auch wenn er nicht die politische Kraft aufbrachte, sie ins Werk zu setzen.
Kohl wusste auch um die Notwendigkeit einer tiefen Einbindung der Deutschen in die Gemeinschaft der europäischen Gemeinschaft. Auch wenn er die schwierigen Klippen auf dem Weg dorthin nicht alle im Blick behielt und manchen schlimmen Rückschlag wie den Euro mitverantwortet – als wirkender Staatsmann überragt Kohl alles, was sich heute der CDU oder sonst den Altparteien zurechnen lässt.“

Foto: “Helmut Kohl, Bonn, CDU-Friedenskongress” von Engelbert Reineke, lizensiert unter CC BY SA 3.0

5 Kommentare

  1. Ich hatte damals fest geglaubt, dass uns die 17 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge und deren marode Wirtschaft und Häuser das Genick brechen werden. Aber mit meinen Bedenken war ich in der Minderheit.

    Trotz wesentlich kleinerer Flüchtlingsanzahlen glaube ich das heute schon wieder und fühle mich von Merkel ebenso übergangen, wie damals von ihrem politischen Ziehvater.

    Mein chronischer und möglicherweise erneut unberechtigter Pessimismus bringt mich schon ins Grübeln….

    Viele Grüße

  2. Es gibt aber einen großen und für mich entscheidenden Unterschied:
    Heute kommen überwiegend Muslime, Islamisten und darunter eben auch ein paar (oder mehr) gewaltbereite Terroristen.
    Der Islam, mit einer Weltanschauung, die tausend Jahre zurück liegt, gehört nicht nach Deutschland und nicht zu Deutschland. Egal wieviel Bundespräsidenten, Merkels oder Kirchenvertreter das auch behaupten!
    Sie alle müssen keine große Angst vor dem plötzlich durchdrehenden Islamisten haben, der gestern doch noch so friedlich war, denn um sie herum befinden sich immer genügend „Kugelfänger“. Da lässt es sich großartig reden „Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, nicht erschrecken lassen und sollen weiterleben wie bisher“.
    Wo kann man denn das noch in der Öffentlichkeit? Jede größere Veranstaltung wird jetzt mit einem Riesenaufgebot an Polizei und Security abgeschirmt – ist aber trotzdem keine Garantie für einen sichere Aufenthalt.
    Was mich am meisten stört, egal ob in Paris, London, Brüssel oder Berlin – die Täter waren immer schon vorher der Polizei bekannt! Statt sie zu überwachen (klappt ja doch nicht) muss man sie einsperren, wenn sie als gefährlich eingestuft wurden! Das hätte vielen Unschuldigen das Leben gerettet.

    Und noch etwas zum Unterschied der 17 Millionen gegenüber den jetzigen Neuankömmlingen. Damals wurde das Land mitgebracht – heute nimmt man uns das Land und baut dort Moscheen! Diese „friedliche“ Landnahme wird dann ihr wahres Gesicht zeigen, wenn die Muslime in der Mehrheit sind. Das hat nicht nur Herr Erdogan angedeutet, sondern sind auch Aussagen sogenannter friedlicher Imane: „Wir halten uns solange an die Gesetze des Gastlandes, wie wir in der Minderheit sind“. Und was dann?
    Na, dann gilt die Sharia! Preiset den Herrn, solange es noch geht!

    • Hallo kataplektor,

      ich stimme Ihnen völlig zu. Unsere neuen Mitbürger sind eine andere Qualität.

      Trotzdem fühlte ich mich damals von Kohl ebenso übergangen wie ich mich heute von Merkel übergangen fühle. Und das ist kein Zufall. Kohl war Merkels politischer Ziehvater. Und Merkel war seine gelehrige Schülerin. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Beiden Politikern waren zumindest meine Ängste herzlich egal. Beide haben ihr Ding eiskalt durchgezogen, als sie „beherzt zugriffen“. Ohne Rücksicht auf mögliche Verluste. Denn das wären nicht ihre Verluste gewesen.

      Daher kann ich die Lobhudelei von Herrn Dr. Baumann nicht nachvollziehen. Kohl hat Glück gehabt, dass die Einheit halbwegs gut ging. Merkel hat das Glück vermutlich nicht. Deutschland an den Abgrund geführt haben beide.

      Viele Grüße

  3. In der EU gibt es ca. 24 Millionen offizielle Arbeitslose. Außer ein par Spezialisten benötigen wir keine Zuwanderung von außerhalb der EU. Sie ist nicht in unserem Interesse. Es besteht also auch kein Interesse durch Zuwanderung von Muslimen das Risiko von religiösen / ethnischen Konflikten zu erhöhen. Friedlich Zusammenleben können Sunniten / Schiieten / Alawiten / Jesiden / Christen Kurden usw. usw. auch zu Hause. Wenn sie nicht wissen wie das geht….kein Problem….wir haben genug „Spezialisten“……die können das Vorort erklären und Umsetzen…..ist ganz einfach….wenn nicht…ist auch mir das Risiko zu groß.
    „Lustig“ auch das einige Parteien im Wahlkampf betonen das ihre Vorschläge / Pläne (Soziales….Steuersenkungen etc.) seriös durchgerechnet sind. Warum eigentlich ?
    Ein Staa,t von dem diese Parteien meinen er könne ohne Abschottung (gern auch als EU) auskommen und ohne Obergrenze Menschen aufnehmen und versorgen…der…ja…der verfügt doch offensichtlich über unbegrenzte Mittel….wozu also gegenrechnen ? Steuererhöhungen ? 1 Mio. Gäste mehr und alles ist für die Katz……oder hat deshalb keiner weniger ? …..Werden wir bereichert ? Na dann her mit den Gästen…..nix mit verteilen…bereichern wir uns…..Klingt nach Niveau Limbo. Die Latte hängt schon sehr tief. Aber Humor ist wenn man trotzdem lacht.
    MfG
    Mfg

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    weiter so? Ich habe die AfD von Anfang an unterstützt, Werbung gemacht, Flugblätter verteilt, obwohl Nichtmitglied. Sollte aber weiterhin so verfahren werden, daß jetzt auch noch von der AfD Helmut Kohl und Willy Brandt „hochgejubelt“ unbd diese Anpassungspolitik fortgeführt wird,, dann sage ich anbetracht der Bundestagswahl „Das war’s. Mit mir nicht.“
    Was allerdings der Schmarren von „Wolfgang“ soll, der von 17 Millionen Wirschaftsflüchtlingen spricht, ist mir ebenso unverständlich. Er sieht wohl lieber Millionen Fremde ins Land srömen.

    Manfred

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