Israelfeindlicher Gastprofessor Dr. Farid Esack lehrt an Hamburger Universität – AfD-Fraktion: „Kein Platz für Hetze gegen Juden“

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Dr. Farid Esack ist Professor für islamische Theologie in Johannesburg und hat seit Beginn des Wintersemesters eine Gastprofessur an der Akademie der Weltreligionen (Universität Hamburg) inne. Esack ist Vorsitzender der internationalen Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions“ (dt. Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen, kurz BDS), die sich militant gegen Israel richtet. Darüber hinaus fiel er durch umstrittene Äußerungen in der Blauen Moschee in Hamburg auf, als er sich für die Idee eines „Islamischen Staates“ in Deutschland offen zeigte. Außerdem unterstützt er die palästinensische Terrororganisation Hamas.

Dazu der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Prof. Dr. Jörn Kruse:
„Herr Prof. Dr. Farid Esack bewegt sich mit seinen Äußerungen nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Kritik an Israel ist selbstverständlich erlaubt. Aber wer zum Boykott jüdischer Waren aufruft, dem sollte keine staatliche Plattform geboten werden. An staatlichen Einrichtungen ist kein Platz für Hetze gegen Juden. Und wer der Ansicht ist, dass die Ideen des verbrecherischen Regimes „Islamischer Staat“ in Deutschland diskutabel sind, der darf keine Studenten an einer staatlichen Hochschule unterrichten. Die grüne Wissenschaftssenatorin Fegebank muss jetzt handeln und ein klares Zeichen setzen.“

3 Kommentare

  1. An der Reaktion von Frau Fegebank wird man jetzt erkennen, ob die GRÜNEN auf einem Auge blind sind. Sollte sie nicht reagieren, wäre eine Aktion von Herrn Scholz gefragt!

  2. Wenn Palästinenser gegen den Bau jüdischer Siedlungen sind, hat das dann nicht auch eine fremdenfeindliche Komponente ? Herr Schulz ist übrigens gegen den Bau von Siedlungen, damit hatte er in der Knesset einen Tumult ausgelöst.

  3. Ich bin absolut gegen Hetze gegen Jedermann, auch gegen Juden. Allerdings fängt jetzt der Zentralrat der Juden an, gegen die AfD zu hetzen und fordert, das wir vom Verfassungsschutz überwacht werden sollen.
    (Tagesspiegel, 25.1.2017)

    Ich glaube, da verkennt der geneigte Zentralrat ein wenig, von wem ihm hier bei uns die größere Gefahr droht. Ich weiß, dass Muslime und Juden sich noch nie besonders lieb gehabt haben!

    Alleine aus dem Grund, dass sich in Deutschland viele Juden aufhalten, hätte man eine Masseneinwanderung von Muslimen nicht zulassen dürfen. Aber so weit hat wohl keiner der Verantwortlichen gedacht.

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