Eröffnung Elbphilharmonie / AfD-Fraktion freut sich über „schwere Geburt“

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Die Elbphilharmonie sollte ursprünglich im Herbst 2010 eröffnet werden und 77 Millionen Euro kosten. Aber es kam zu Verzögerungen und die Kosten explodierten. Heute wird nun die Elbphilharmonie eröffnet, die Kosten belaufen sich auf fast 800 Millionen Euro.

Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Prof. Dr. Jörn Kruse dazu:

„Die Fertigstellung der Elbphilharmonie war ein langer und teurer Prozess. Aber jetzt freuen wir uns auf die Eröffnung. Hamburg erhält mit der Elbphilharmonie ein neues Wahrzeichen. Die Architektur des Gebäudes ist imposant und gehört bereits jetzt zur überregionalen Wahrnehmung von Hamburg. Der Konzertsaal besitzt eine einzigartige Akustik und soll zu den besten in der Welt gehören.

Aber man darf auch nicht vergessen, dass es gravierende Planungs- und Umsetzungsfehler gab. Aus Fehlern sollte man lernen und zukünftig Großprojekte realistischer und mit klarer Verantwortungszuordnung planen. Ich hoffe, dass die Irrungen und Wirrungen um die Elbphilharmonie dafür ein wichtiger Impulsgeber sind. Der Bauskandal hat Hamburgs Ansehen geschmälert. Aber jetzt darf die Musik erklingen und wir dürfen gespannt sein.“

4 Kommentare

  1. Hallo,

    meine Spannung hält sich in Grenzen. Ich sehe die Elphi unverändert als Statusobjekt der Elite, also der urbanen Schönen und Reichen, die ihren dicken SUV oder Daimler in den Katakomben des Bunkers zu parken gedenken.

    Obwohl ich nur knapp 10 Jahre jünger als Prof. Kruse bin, steh ich auf Rock und statt gehobener Abendgarderobe bevorzuge ich den Norweger und Jeans. Und vorfahren würde ich mit Bus oder Bahn, wie es sich ja auch gehört (würden auch unsere Schönen und Reichen mit Bus und Bahn anreisen müssen, so hätten wir deutlich weniger Probleme mit diesen Weltfremden).

    Mit der einmaligen Anschaffung wirds gewiss nicht getan sein. Der Klotz wird vermutlich fürderhin Steuergelder ohne Ende fressen.

    Persönlich würde ich es begrüßen, wenn die AfD auch an dieser Stelle Opposition wäre und Herr Professor Kruse nicht in das sekt- und kaviarduselige Mainstream-Gejubele der Jungredakteure aus reichem Hause und Bürgerschafts-Politiker/innen einstimmen würde.

    Wer trägt die Kosten, wenn sich der momentane Hype gelegt hat?

    Viele Grüße

  2. Der Geist des Ortes (genius loci) ist mit der Idee einen Konzertsaal in einem Hafen zu platzieren, verhöhnt worden — IRRE . Es i s t eine Clownerie und zudem eine Geldverschwendung – Ich wünschte, Frauke Petry und alle die die klassische Musik lieben, diesen SPD-Irrsinn zu erkennen – Ein Konzert an einem würdigen ruhigen Orte entspräche mehr dem „Wahren, Schönen und Guten“.

    Euer
    Bach-Fan Burkhard

  3. Baukosten 800 Millionen Euro und zukünftig wegen der Unterhaltungskosten dauerhaft finanziell
    am Tropf des Steuerzahlers!
    Aber der rot-grüne Senat hat sich auf eine erfolgsversprechende Einnahmequelle verständigt!
    Mehr Parkplätze vernichten und gleichzeitig stärkere Kontrollen durchführen!So generiert man weitere Einnahmen!

  4. Ich war bei schönstem Wetter auf der Plaza : Großartig. Hamburger und Touristen waren begeistert. Elphi wird ein Touristenmagnet und entsprechende Einnahmen bringen. Ich werde im März dort ein Jazzkonzert besuchen und freue mich schon sehr. Der Drops ist gelutscht, es bringt nichts den Kosten nach zu weinen, genießen wir was wir haben.

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