AfD-Fraktion fordert mehr Wohneigentum statt Miete

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Hamburgs Wohnungsmarkt ist äußerst angespannt. Es fehlt insbesondere an Angeboten für Haushalte mit durchschnittlichen Einkommen. Die Bemühungen des Senats sind unzureichend und unrealistisch. Die aktuellen Programme der Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB) für diesen Zweck wurden aufgrund ihrer unpassenden Anforderungen in 2015 gerade 72 mal genutzt – Tendenz weiter stark abnehmend. Das ist viel zu wenig wenn man bedenkt, dass die Wohneigentumsquote in Hamburg im bundesweiten Vergleich weit unter dem Durchschnitt liegt. Nur 25 Prozent der Haushalte befinden sich in den eigenen vier Wänden, bundesweit liegt der Wert bei 45 Prozent.

Deshalb beantragt die AfD-Fraktion (Drs. 21/7190), dass der Senat zusammen mit der IFB ein Programm zur Bildung von Wohneigentum für Haushalte mit einem jährlichen Einkommen von bis zu 50 000 Euro (zuzüglich 15 000 Euro je Kind) entwickelt. Die monatliche Belastung (Zinsen und Tilgung) soll auf acht Euro pro Quadratmeter Wohnfläche begrenzt sein.

Dazu sagt der AfD-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft Detlef Ehlebracht:
„Der rot-grüne Senat zementiert Hamburg weiter als reine Mieterstadt. Dabei ist Eigentumsbildung der beste Schutz vor steigenden Mieten und Altersarmut. Zudem schafft Wohneigentum eine Heimatbindung und fördert den nachvollziehbaren Wunsch, das direkte eigene Umfeld zu bewahren und zu erhalten. Deshalb ist die Förderung von Wohneigentum gerade in einer Weltstadt wie Hamburg wichtig.“

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