Umfrage für AfD in Hamburg: AfD-Fraktion begrüßt „respektables Ergebnis“

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Die AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft zeigt sich erfreut über das Ergebnis von 8 Prozent bei der neuesten repräsentativen Umfrage von infratest dimap für NDR 90,3 und das Hamburg Journal. „Der Trend geht ganz klar in die richtige Richtung und für Hamburg ist das ein respektables Ergebnis. Wir liegen nach der neuesten Umfrage bei acht Prozent – ein Drittel besser als bei der Bürgerschaftswahl 2015“, sagt Prof. Dr. Jörn Kruse, Vorsitzender der AfD-Fraktion. Bei allen drei vergangenen Landtagswahlen habe sich gezeigt, dass Umfragewerte für die AfD – auch noch am Wahltag selbst – immer rund zwei bis drei volle Prozentpunkte unter dem dann tatsächlichen Ergebnis liegen. „Das ist die Folge der von den Altparteien und leider auch vielen Medien erzeugten Verzerrung des Bildes der AfD in der breiten Öffentlichkeit. Viele Bürger spüren das, wählen uns dann auch, sagen das aber nicht jedem“, so Kruse weiter.

Die durchschlagenden Erfolge der AfD bei Wahlen, für die es in der Historie kaum Vergleichbares gebe – in einem Bundesland von Null auf gleich ein Viertel aller Stimmen – verstärkten bei den Altparteien Existenzängste. „Von vernünftiger Auseinandersetzung ist da oft keine Spur. Man denke nur an die Ausgrenzungen in der Bürgerschaft, das Ablehnen jeder unserer Anträge im Plenum. Die Bürger merken sich das.  Deswegen sage ich: Da ist noch mehr drin!“, erklärte Dr. Bernd Baumann, stellvertretender AfD-Fraktionschef und Landesvorsitzender der AfD Hamburg.

Die Flüchtlingskrise und ihre gravierenden Folgen in zahlreichen Politikfeldern haben in den Augen der AfD-Fraktion erheblichen Anteil an der Unzufriedenheit der Bürger, die in der Politik der AfD eine echte Alternative sehen. Nur noch 36 Prozent, ein Drittel der Hamburger, unterstützen laut einer weiteren Umfrage von infratest dimap noch die Flüchtlingsunterbringungs-Politik des rotgrünen Senates. „Ein deutliches Warnsignal für eine planlose Flüchtlingspolitik, die ihre ideologischen Generalziele einer möglichst ‚Bunten Republik‘ mit menschlich notwendiger Flüchtlingshilfe vermischt. Das sture Festhalten an Großsiedlungen erzeugt zu Recht Widerstand unter den Bürgern“, sagt Bernd Baumann.

„Schauen Sie sich doch die nunmehr rund ein Dutzend Bürger-Initiativen gegen die Groß-Siedlungen für Flüchtlinge in Hamburg an. Es ist doch allen klar, wo das enden wird: in anonymen Großstadt-Gettos, deren Formierung wir schon seit Jahrzehnten erleben. Integration dort? Zu oft Fehlanzeige“, sagt Baumann. Die AfD habe schon lange auf die falschen Konzepte von Rot-Grün in diesem Punkt hingewiesen und stelle sich klar auf die Seite der besorgten Bürger. Eine komplett neue Flüchtlings-, Einwanderungs- und Integrationspolitik aus einem Guss auf Bundes- und Landesebene sei dringend notwendig.

15 Kommentare

  1. Hallo, liebe Fraktion,

    „respektables Ergebnis“ hört sich ähnlich an wie „man war war stets bemüht“.

    Das sollte man weder schönrechnen noch relativieren noch sollte man die Schuld bei den Gegnern und Medien suchen.

    „92%“ würden die Hamburger AfD nicht wählen. Warum wollen die die AfD nicht wählen?

    Fragende Grüße

    • Hallo Wolfgang,
      das sehe ich genau so. Scheinbar fehlt es hier an Ehrgeiz. Man fand das Ergebnis der Bürgerschaftswahl mit 6,1% ja schon ganz toll, nach dem Henkel/Kruse Wahlkampf.

      Im Parteinamen ist ja auch das Wort „Alternative“ enthalten. Das klappt aber mit diesem Vorstand so nicht. Beispiel: die Anbiederung an VIN Rissen. Unglaublich, was sagt eigentlich
      der Bundesvorstand dazu und was ist denn nun bei der Veranstaltung herausgekommen?
      Wir wurden zwar auf dieser Seite aufgefordert nach Rissen zu kommen, aber von den Ergebnissen liest man hier nichts. Bleibt es nun bei der Scholz-Getto-Bildung oder soll sich
      Jeder einen Muselmann mit nach Hause nehmen?

      Noch einmal zusammengefasst:
      1. Die sogenannten Flüchtlinge haben illegal unsere Grenzen übertreten und sich somit von Anfang an strafbar gemacht.
      2. Gewährt man denen trotzdem Asyl, müssen sie nach deutschem Recht nach Ende der Kriegshandlungen zurück in ihre Länder. Integration ist also gar nicht angesagt.
      3. Würde sich die AfD für eine Streichung der Geldleistungen stark machen, wäre Sie eine
      echte Alternative. Integration wollen die anderen Parteien auch, dafür braucht man die AfD
      nicht wählen. Geht man zu reinen Sachleistungen über, braucht man sich sicherlich über neue Unterkünfte keine Gedanken mehr machen.
      4. Mit dem frei gewordenen Geldern könnte man die Polizei stärken und so die innere Sicherheit wieder herstellen. Aber nein, wir wollen uns ja mit VIN Rissen vereinen.
      Freundliche Grüße
      Frank Lorentzen

      • Hallo Herr Lorentzen,

        schön, Sie wieder zu lesen!

        Die Fraktion versucht doch verzweifelt, die Geldleistungen durch eine Geldkarte zu ersetzen. Das Hauptproblem ist jedoch, dass die anderen Parteien das nicht wollen.

        Und ich sehe noch ein ganz anderes Problem:

        https://afd-fraktion-hamburg.de/kein-bargeld-fuer-asylbewerber-afd-fraktion-fordert-umstellung-auf-geldkarten/#comments

        Der AfD-Vorstand kann nichts für derartige Probleme. Daher schlage ich – auch angesichts der bescheidenen Umfragewerte – vor, dass die AfD und deren Fans einen strikten Burgfrieden einhalten. Denn wer sich dauernd selbst zerfleischt, darf sich über „respektable Ergebnisse“ nicht wundern. Nur wenn die AfD flügelübergreifend als geschlossene Einheit auftritt, hat sie beim Wähler Chancen. Darüber sollte es keine zwei Meinungen geben.

        Aber was kann die AfD Hamburg sonst noch tun? Was kann sie verbessern? Wie können wir helfen?

        Viele Grüße

        • Eigenzitat: „Aber was kann die AfD Hamburg sonst noch tun? Was kann sie verbessern?“

          Eine Idee: „Struktur und Transparenz im Internet“

          Das kommende Wahlprogramm wird viele Themenschwerpunkte beinhalten. Entsprechend dieser Themen würde ich dann die AfD-Seiten baumartig strukturieren. Darunter findet man dann themenbezogene Reden, Anfragen, Anträge und Initiativen.

          So kann jeder Wähler blitzschnell lesen, was die Partei in den ihn interessieren Themen schon geleistet hat.

          Ich interessiere mich beispielsweise für die Position der AfD zum Ausbau des Radwegenetzes am westlichen Alsterufer. Idealerweise finde ich ein Hauptthema „Straßenbau“ und darunter dann ggfls. meine gesuchten Radwegeinfos. Mit zwei Klicks.

          Zur Zeit müsste ich dagegen alle „Kategorien“ dieser Seite einzeln und vollständig durcharbeiten.

          Viele Grüße

  2. Moin, liebe Fraktion.
    Wie kommen Sie darauf, dass die 64­­­ % an der Flüchtlings-Unterbringungs-Politik nicht zufriedenen Bürger Ihre Einschätzung teilen? Kritik an den Massenunterkünften ist nicht Kritik an dem Generalziel einer „Bunten Republik“.
    Herzlichst, –m

  3. Die Unterbringung der Migranten kostet bundesweit geschätzt 50 Milliarden im Jahr. Gleichzeitig haben unsere Steuerzahler das Nachsehen bei Wohnungen, Kitaplätzen und im Schulunterricht ihrer eigenen Kinder. Unsere Fraktion sollte sich per kleiner Anfrage hierzu einmal statistisches Material besorgen und den Menschen in Hamburg klar machen, was die Umsetzung der Gutmenschenreligion in Hamburg KONKRET für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Bis zur Bundestagswahl 2017 werden die Blockparteien allles unternehmen, um die wirklichen Kosten und negativen Folgen der Flüchtlingswelle zu verheimlichen. Wenn wir offenlegen, was wirklich geschieht, werden wir mit einem deutlichen zweistelligen Ergebnis in den nächsten Bundestag einziehen.

  4. Viele Hamburger sind schlichtweg nicht betroffen.
    Ich lebe in einem Stadtteil mit drei Generationen nicht integrierter Muslime.
    Zusätzlich sind hier zwei Ersteinrichtungslager. Was das alles bedeutet kann ich in aller Kürze und so dass es freigeschaltet wird, nicht beschreiben.
    Zwei Wochen hier und so mancher hätte wertvolle Erkenntnisse. Auch ein Wolfgang.

    • Hallo Nicole,

      neben dieser AfD-Seite tummele ich mich auch gerne auf der Barmbeker Seite eines „Anwohner51“:

      https://hufnerstrasse.wordpress.com/

      Der arme Kerl hat nun mittlerweile drei Flüchtlingsheime im 200-Meter-Radius um sich herum. Wir erwarten noch viel „Spaß“ im nahen Stadtpark in den jetzt kommenden warmen Monaten.

      Viel mehr belasten ihn aber die gebündelten Gutmenschen des Umkreises. Von „Welcome-to-Barmbek“ bis „Wir-sind-Eppendorf“. Im Moment haben sie unseren Kollegen angezeigt – s. Link im neuesten Artikel. Im Vergleich zu diesen militanten Gutmenschen erscheinen mir die Flüchtlinge fast schon erträglich.

      So lange unsere Gutmenschen weiter ihr Unwesen treiben dürfen, wird es schlimmer und schlimmer werden. Stadtteil für Stadtteil wird kippen. Das ist klar wie Kloßbrühe.

      Man sollte also Ursache und Wirkung nicht vertauschen!

      Ihre Forderung „Alle Muslime raus“ bringt komplett nichts. Man legt einen Sumpf auch nicht trocken, in dem man das hervorquellende Wasser abschöpft. Wirkungsvoller wäre die Umsetzung der Forderung „Alle Gutmenschen raus“. Wir werden von innen heraus zersetzt. Durch Deutsche.

      Viele Grüße

      • Anlässlich des aktuellen Polizeischutzes für Böhmermann komme selbst ich eingefleischter Türkenfreund erheblich ins Schwimmen….

        …was Nicole gewiss sehr erfreuen wird… 😉

        Aber da gibts selbstverständlich keine zwei Meinungen. Wer Erdoganland toll findet kann unmöglich unser Land mögen. Und wer unser Land nicht mag, dem sollten wir die Tür zeigen.

        Das ist aber reine Stammtisch-Fantasie. Wie soll man sowas durchsetzen?

        Viele Grüße

  5. Hallo liebe Fraktion und liebe Leser,

    vielleicht kann man in Hamburg auch gar nicht mehr erreichen als „respektable Ergebnisse“? Die Übermacht der kampfbereiten Gutmenschen scheint erdrückend.

    Eine interessante Wendung hat die gegen unseren tapferen Freund „Anwohner51“ und dessen Fans (dazu gehör ich) gerichtete Anzeige genommen. Der SPIEGEL hat ein Interview mit uns Barmbeker Renitenten geführt. Die Korrekturfahne kam gestern. Ob’s letztlich gedruckt wird, ist natürlich nicht garantiert.

    https://hufnerstrasse.wordpress.com/

    Bitte entschuldigt, wenn ich hier erneut auf Anwohners Seite verlinke. Aber man kann zur Zeit nicht garantieren, dass es die Seite noch lange geben wird.

    Zur Zeit tanzt da jedenfalls der Bär und es ist vielleicht eine willkommene und kurzweilige Ablenkung von der seriösen politischen Fraktionsarbeit in diesen höchst merkwürdigen Zeiten.

    Viele Grüße

    • Hallo AfD-Forum,

      ich bin ein völlig unpolitischer Mensch, melde mich aber mit einer sehr deutlichen Agenda auf euren Seiten:

      1. Ich habe Bauchschmerzen mit euch, werde auch jedoch direkt und unmittelbar wählen. Warum? Weil ich bei euch nur Bauchschmerzen habe, während das Meinungskartell der etablieren Parteien mir richtig Kopfschmerzen bereitet…

      2. Der Spiegel-Artikel: Es hat ihn nie gegeben und natürlich wird es ihn niemals geben. Ich habe Wolfgang und die Besucher meiner Seite in die Irre geführt. Um Wolfgang tut es mir Leid, ich hätte nie gedacht, dass mir das Ding so gut gelungen ist 🙂

      3. Ihr macht ’ne Menge falsch. Ich bin schon ein paar Jahre im Geschäft und ich lache teilweise über eure Aktionen. Was können wir gemeinsam machen, um das ein wenig mit der Lebensrealität in Einklang zu bringen?

      Gruß und Kuß,
      der Julius

      • Hallo Anwohner 51,

        wenn Sie Vorschläge haben, was man verbessern könnte, können Sie uns diese auch einfach mitteilen. Dazu ist dieses Forum ja unter anderem da.

        Gruß
        Ihre AfD-Fraktion

      • Hallo Anwohner51,

        Zitat: „Ihr macht ‘ne Menge falsch. Ich bin schon ein paar Jahre im Geschäft und ich lache teilweise über eure Aktionen.“

        Das kommt ja „merkwürdig“ rüber. Nun bin ich aber auch gespannt, was dahinter steckt….

        Viele Grüße

      • Unser hier „etwas komisch“ aufgetretener Anwohner51 hat es nun doch noch in die Zeitung geschafft. Sogar gleich auf die Titelseite!

        http://www.hamburgerwochenblatt.de/fileadmin/SystemOrdner/Ausgaben/Barmbek_KW17.pdf

        Die heilige Gutmensch-Inquisition wird ihn wohl einer „peinlichen Befragung“ unterziehen und danach seine gehetzte Seele der reinigenden Kraft des Scheiterhaufenfeuers überantworten, wenn er nicht rechtzeitig widerruft und unserer gemeinsamen Sache für immer abschwört.

        Schlimme Zeiten!

  6. Eieieiei…

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hamburg-joern-kruse-nennt-afd-programm-unsaeglich-a-1090565.html

    Obwohl ich mir das Programm noch nicht durchgelesen hab, sehe ich Prof. Dr. Kruses Ablehnung prinzipiell kritisch. Mit einer offenen Ablehung der Beschlüsse wird kein einziger neuer Wähler gewonnen. Man verprellt aber sehr viele AfD-Fundamentalisten.

    Prof. Kruses aktuelles Verhalten erinnert mich an den damaligen Rauswurf von Dr. Flocken. Es mag ja in der Sache alles wohl begründet, richtig und sogar ehrbar sein. Aber der Ton macht die Musik. Wir sind Hamburger und sollten unser Missfallen über Fraktionskollegen oder Parteibeschlüsse auch hanseatischer ausdrücken können.

    Kritisch ist, dass die Kanzlerin unseres Vertrauens gerade zur Zeit mit ihrer aktuellen Flüchtlingspolitik der AfD Stimmen abjagen will (und auch wird), wenn der AfD nicht endlich ein geschlossenes und überzeugendes Auftreten gelingt.

    Viele Grüße

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