Prof. Dr. Jörn Kruse (AfD): Bürgerschaftsfraktion unterstützt Hamburger Volksinitiative

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„Die Sorge der Hamburger Volksinitiative, dass große Unterkünfte für mehr als 300 Migranten zu Ghettobildungen und Parallelgesellschaften führen, kann die AfD-Fraktion in der Bürgerschaft gut nachvollziehen. Die Integration würde dadurch erheblich erschwert werden“, sagt Prof. Dr. Jörn Kruse, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft.

„Wir teilen explizit die Sorge vieler Hamburger“, ergänzt Kruse, „dass es im Umkreis großer Unterkünfte zu unerfreulichen Entwicklungen kommen könnte, die die Akzeptanz für Flüchtlinge verringern würde. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Hamburger Volksinitiative zur dezentralen Flüchtlingsunterbringung und begleiten sie zustimmend auf allen Ebenen der nun folgenden Entscheidungen im Rahmen der Hamburger Volksgesetzgebung.

Gleichzeitig weist die AfD-Fraktion aber darauf, dass ohne Maßnahme, die zu einer grundsätzlichen Reduzierung der Flüchtlingszahlen in Hamburg und Deutschland führen, eine erfolgreiche Integration nicht gelingen wird.

3 Kommentare

  1. Ich schriebs schon auf der Parteiseite und kopier es mal einfach um…

    Hallo AfD,

    ich weiß nicht, wie ich bei einer derartigen Volksbefragung abstimmen soll.

    Natürlich bin ich gegen Großunterkünfte. Genau wie wohl ganz viele Leser dieser Seiten.

    Wenn ich mir aber vorstelle, dass jedes Jahr zigtausende von Flüchtlingen zzgl. deren Familien dezentral in unseren Quartieren untergebracht werden sollen, dann wird das bedeuten, dass der sowieso schon äußerst angespannte Wohnungsmarkt unserer Stadt nunmehr restlos zusammenbricht. Dann gibt es keine Wohnungen mehr für uns, weil die Behörde jeden geforderten Preis für ihre Schützlinge zahlen muss.

    Wir sind dann selbst gezwungen, raus aufs Land zu ziehen und täglich in die Stadt zu pendeln. Aber auch auf dem Land fehlen Wohnungen. Also wird man uns Trabantenstädte bauen. Plattenbau-Gettos für Deutsche vor den Toren der Stadt?

    Ich pfeife auf die erhoffte verbesserte Integration von dezentral untergebrachten Flüchtlingen, wenn ich dadurch selbst in genau die Gettos ziehen muss, die man den Flüchtlinge nicht zumuten wollte.

    Warum wird keine Volksabstimmung darüber gemacht, ob wir überhaupt noch weitere “Flüchtlinge” aufnehmen wollen?

    Viele Grüße

    Antworten

  2. Hallo Wolfgang, das was die AFD fordert ist schon ausreichend. Es gibt nur einen Haken der Ihre Befürchtungen wahrwerden läßt. Abgelehnte Asyler werden nicht abgeschoben, sondern noch Jahrelang geduldet, oder verschwinden irgendwo im Land. Verwandte machen einen Mietvertrag und schon hat er eine Wohnung, also der untergetauchte. Mit schwarzarbeit und diebstählen hält der dann sich über wasser.

    • Hallo Yvette,

      meine Befürchtung ist schon längst gelebte Wahrheit. Zumindest hier in Barmbek.

      Die Flüchtlinge aus dem Wiesendamm bzw. Hufnerstraße dürfen nach einigen Monaten die Heime verlassen. Bei der Wohnungssuche werden sie u.a. vom Verein „Welcome to Barmbek“ (der von HH mit Geld und Personal gefördert wird) mit Wohnungssuche-Coaches in den lokalen Wohnungsmarkt gepresst. Die Coaches rühmen sich auf deren Seiten, dass sie sich gegenseitig auf die Füße treten und dass sie auch Schützlinge mit schlechter Schufa unterbringen können.

      Die Vermieter sind nicht uninteressiert, weil leichte Überbelegungen mit derartigen Bewerbern toleriert werden, die vom Amt überwiesenen Mieten pünktlich eintreffen und die Mieter keine Ansprüche stellen. Dass der Mietspiegel auch bei minderwertigen Wohnungen nach oben ausgereizt wird, versteht sich von selbst.

      Aber der Hammer für die Vermieter ist, dass der folkloristische (meist nächtliche) Lebenswandel dazu führt, dass auch die anderen Altparteien zügig ihre Wohnungen räumen, so dass auch diese angeboten werden können.

      Da hat ein wohnungssuchendes Mütterlein keine Chance und ich sehe nicht nur zunehmend schwarz sondern jede Woche auch deren Möbelwagen vor den verschiedenen Wohnungen der Nachbarschaft.

      Ich erlebe gerade das Kippen eines ganzen Stadtteiles direkt vor meinen Augen. Und das in einer Geschwindigkeit, die ich nicht für möglich gehalten hätte. So muss es damals in Wilhelmsburg, Steilshoop und ähnlichen Stadtteilen auch schon geschehen sein. Das Prinzip ist altbewährt.

      Eine dezentrale Unterbringung wäre der sofortige Todesstoß für „kippelige“ Stadtteile wie Barmbek. Und das alles ganz legal und ohne die von Ihnen geschilderten zusätzlichen Erschwernisse.

      Viele Grüße

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