Zum Rücktritt von Innensenator Neumann

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AfD-Fraktion sieht für Nachfolger Grote schweres Erbe beim Zustand der Inneren Sicherheit, will ihm aber faire Chance geben

Dirk Nockemann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, sieht den Rücktritt von Innensenator Michael Neumann mit gemischten Gefühlen. „Millionen von Überstunden, die bei der Hamburger Polizei angefallen sind, eine Vielzahl nicht besetzter Polizeistellen sowie eine bedrohliche Situation im Bereich der Einbruchskriminalität sind schwere Versäumnisse, für die Neumann die politische Verantwortung trägt.“

Andererseits sei Neumann einer der ganz wenigen Vertreter innerhalb der Hamburger SPD gewesen, so Nockemann weiter, der glaubhaft für den Bereich der Inneren Sicherheit gestanden hat. „Neumann weiß natürlich, dass sein politischer Spielraum in einem rot-grünen Senat sehr klein geworden ist; das mag seine Entscheidung neben der Olympianiederlage beeinflusst haben.“

Die AfD-Fraktion wird Neumanns Nachfolger, dem designierten Innensenator Andy Grote, eine faire Chance geben und setzt auf eine sachorientierte Zusammenarbeit.

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