AfD fordert: Erwerbstätige Eltern bei Kitaplatzvergabe bevorzugen / Petersen: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken!“

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In Hamburg gibt es noch immer zu wenige Kitaplätze. Laut Bertelsmann Stiftung fehlen 2023 rund 3.700 Kitaplätze. Auch für 2024 sieht die Prognose düster aus. Die AfD-Fraktion kritisiert den Missstand, dass es in Hamburg Familien gibt, in denen beide Elternteile voll arbeiten müssen und gleichzeitig trotz der hohen Steuerlast nicht einmal ein Betreuungsplatz für die Kinder garantiert ist.
Die AfD-Fraktion fordert, dass der Senat berufstätige Eltern mehr unterstützt. Konkret sollen Kitas dabei finanziell gefördert werden, wenn sie voll berufstätige Eltern bei der Kitaplatzvergabe priorisieren. Eine besondere Berücksichtigung sollen auch alleinerziehende und gesundheitlich schwer eingeschränkte Eltern finden (Drucksache 22/XXXXX).

Dazu die familienpolitische Sprecherin Olga Petersen:
„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss gestärkt werden. Gerade jene Eltern, die sich dafür entscheiden voll berufstätig zu sein, verdienen mehr Unterstützung. Wir setzen uns für eine familienfreundliche Politik ein, die auch sie in den Blick nimmt. Wir fordern, dass die Kinder voll berufstätiger Eltern vorrangig Plätze in Kitas erhalten. Nicht zuletzt möchten wir die Qualität der Kinderbetreuung in Hamburg sicherstellen.“