300 Euro Geldbuße für Zerstörung von zwei AfD-Plakaten

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Anfang Dezember wurde eine Zerstörerin von AfD-Plakaten am helllichten Tag auf frischer Tat in der Mönckebergstraße von Mitarbeitern der AfD-Fraktion ertappt. Die herbeigerufene Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Die Staatsanwaltschaft Hamburg stellte das Verfahren vorläufig gegen Zahlung einer Geldbuße von 300 Euro ein.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Bernd Baumann:
„Für die AfD gehören zerstörte Plakate – viel mehr als für andere Parteien – zum traurigen Alltag. Sie werden wenige Minuten oder Stunden nach Aufstellen praktisch zu hundert Prozent abgerissen, demoliert, beschmiert oder komplett entfernt und gestohlen. Teilweise werden sie zusätzlich verkehrsgefährdend auf die Straße geworfen.
Diese Zerstörungen offenbaren eine – oft typisch linke – Doppelmoral: Einerseits werden wortreich demokratische Grundrechte beschworen, andererseits werden politische Gegner mit repressiver Gewalt massiv behindert. Diese Geldbuße ist zumindest ein kleines Signal an die undemokratischen Plakatzerstörer, falls dies in der Öffentlichkeit breiter bekannt wird.“

4 Kommentare

  1. Zum Glück hat ja heute fast jeder ein Handy oder Smartphone dabei. Damit kann man die Polizei rufen und die undemokratischen Taten und Täter auch gleich noch dokumentieren. Typisch für verblendete Hirne: „Nazi“ schreien und gleichzeitig undemokratisch handeln durch Gewalt gegen Sachen und Personen.
    Ich hatte in so einem Fall auch schon mal meinen Hund vor Schreck loslaufen lassen, da mir beim Anblick dieser Plakatzerstörer die Leine aus der Hand fiel. Schön anzusehen, wie die Beiden laufen konnten!

    • …..Hund von der Leine….vorsichtig sein, wenn Ihr Hund einen Einbrecher beißt könnte es sein das Sie härter bestraft werden als der Einbrecher. Jedenfalls gefühlt.
      Aber dafür werden jetzt Bilder von H.Schmidt entfernt. Ob man auch die Universität und den Flughafen umbenennt ? Ist schließlich der gleiche Schmidt.
      Ehemalige Maoisten als Ministerpräsidenten……den Propheten und den Islam muss man im
      historischen Kontext sehen…..und Helmut hängt man ab. wenn es nicht so armselig wäre, könnte man lachen….
      MfG

  2. Hindenburg hat ja auch schon teilweise im Straßenbild von Hamburg verschwinden müssen. Wieso gibt es denn eigentlich noch den Hindenburgdamm nach Sylt und in Pinneberg?
    Wird dann wohl nicht mehr lange dauern, bis aus den Museen die alte JU verschwinden muss. Ist ja auch missbraucht worden.
    Am Besten wäre es wohl, wenn wir unseren Kalender ändern und uns ins Jahr 2005 zurückversetzen, indem wir die zwölf Jahre von 1933-1945 aus der Zeitrechnung streichen. Aber das könnte dann auch wieder falsch ausgelegt werden.

  3. Die freie Meinungsäusserung gehört zu unserer Demokratie massgeblich dazu. Selbstjustiz, wie z.B. seinen Hund von der Leine zu lassen, lehne ich dagegen ab. In Hamburg haben wir dafür einen gut arbeitende Polizei, da brauchen wir keine selbsternannten Hilfssheriffs.

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