Linke Gegendemonstranten erzeugen Klima der Angst

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Der stellvertretende Bundessprecher der AfD, Alexander Gauland, war Donnerstagabend zu Gast bei „Fraktion im Dialog“. Die Resonanz war überwältigend, der Große Festsaal im Rathaus war mit fast 500 interessierten Bürgern sehr gut gefüllt.
An einer linken Gegendemo vor dem Rathaus beteiligten sich rund 80 Personen, welche die Besucher bedrohten und bepöbelten. Nach der Veranstaltung gab es Übergriffe vermummter Linksextremisten auf Gäste – selbst ältere Damen wurden bedrängt und am Weitergehen gehindert. Auf Twitter wurde der Standort von Gaulands PKW lokalisiert und unterschwellig zur Beschädigung aufgerufen – unter Polizeibegleitschutz musste der Wagen in Sicherheit gebracht werden.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Bernd Baumann:
„Die Gewalt gegen AfD-Funktionäre, Mitglieder und Gäste durch Linksextreme hat erschreckende Ausmaße angenommen: Linke Aktivisten lauern Menschen in Hamburg auf, verfolgen und bedrohen sie, nur weil sie von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen. Dies erinnert an dunkelste Zeiten.
Verstörend bleibt, dass eine öffentliche Debatte darüber nicht stattfindet. Wenn es vermeintlich gegen rechts geht, gelten offenbar andere Maßstäbe. Bis tief in die parteipolitische Mitte wird der linke Mob nicht nur geduldet, sondern protegiert.
Ich danke dem Sicherheitsdienst im Rathaus und der Polizei auf der Straße für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie haben durch ihre Arbeit schlimmere Übergriffe verhindert.“

4 Kommentare

  1. Die Sicherheitsmaßnahmen im Rathaus selbst durch Polizei, Rathauspersonal und unsere eigene Security haben jedenfalls funktioniert. Fünf „Antifa-Zecken“, die auf Randale aus waren, wurden von uns wieder hinaus komplimentiert. Einer davon drohte mir Prügel an, aber bekanntlich sind diese Typen nur mutig, wenn sie zahlenmäßig stark überlegen sind.
    Etwa ein halbes Dutzend dieser Typen waren trotz aller Kontrollen im Saal anwesend, aber wir hatten deren Personalausweise fotografiert und sie während der gesamten Veranstaltung unter ständiger Beobachtung. Auffälligkeiten gab es daher keine.
    Es ist nur bedenklich, dass man in unserer „DDR 2.0“ derartige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen muss, wenn man als demokratisch-konservative Partei diskutieren möchte. Die etwa 50 politischen Gegner unter den 500 Teilnehmern/-innen kamen zu Wort und wurden nicht niedergeschrien, wie wir es im Gegenzug auf anderen Veranstaltungen regelmäßig erleben müssen. Trotzdem muss ich immer wieder an Weimarer Verhältnisse denken. Die Schlägertrupps der roten SA (Antifa) sind der Tod der Demokratie. Und deshalb müssen wir uns diesen Typen entgegen stellen. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

  2. In Nord-Barmbek in der „Fuhle“ (Fuhlsbüttler Straße) hat vor einer Woche ein „Thor-Steinar“ Laden aufgemacht.

    Zuvor befand sich dort einer Shisha-Bar, die als Mitglied der organisierten Kriminalität von der Polizei geschlossen wrde. Ein inniger Besucher dieser Shisha-Bar war der stadtbekannte Lude „Körper-Klaus“, der so gerne Radfahrer mit 150 Sachen über den Haufen fährt oder sie zusammenschlägt. Mich wollte er auch schon mal anfallen.

    Schräg gegenüber ist die Moschee, in der noch vor kurzer Zeit das Töten von Ungläubigen legitimiert wurde.

    Weder gegen die Moschee noch gegen die Shisha-Bar gab es Proteste der Anwohner.

    Schon seit Tagen werden aber in den Fenstern der Geschäfte der Fuhle Plakate gegen das Nazi-Klamottengeschäft aufgehängt. Sollen denn die Geschäftsleute das Aufhängen der Plakate verweigern? In ansonsten braven Facebook-Seite las ich was von Feuer und Steinen. Und die „Antifa 22309“ holte die Fackeln und die Mistgabeln aus dem Keller..

    Gestern ging es dann los. Ganz Bambek befand sich auf der kilometerweit abgesperrten Fuhle. Es waren wohl tausende von Menschen. Volksfest- bzw. Sportpalastcharakter. „Kauft nicht bei Nazis“. „Barmbek ist bunt, aber nicht braun“. „Schließt den Laden“. Thor Steinar wurde von der Polizei bestens abgeschirmt. Dessen Mitarbeiter waren eh schon längst nach Hause gegangen. Dank der massiven Polizei kam es nicht zu Lynchungen. Es blieb alles friedlich.

    Es ist sehr traurig. Wir leben schon wieder inmitten aufgehetzter Massen. Inmitten massiver Gesinnungskontrollen und angstvollen Meinungsunterdrückungen. Lediglich die politischen Vorzeichen haben gewechselt. Wir wiederholen unsere Geschichte und unsere Ignoranz: „Am (weltoffenen) deutschen Wesen wird die Welt genesen“.

    Schlimme Zeiten für uns Kritiker.

    Viele Grüße

  3. “ Kauft nicht bei Nazis“…Eindeutig eine unglaublich Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus.
    MfG

    • Versteh ich nicht. Ganz gewiss wollten die Barmbeker nichts verharmlosen. Haben Sie das aus meinen Zeilen herausgelesen? Faszinierend.

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