Donnerstag, 16. September, 2021

Schulpolitik

  1. Für ein differenziertes, begabungsgerechtes und leistungsorientiertes Schulsystem. Keine ideologische Gleichmacherei; Abitur-, Noten- und Leistungsinflation stoppen.
  2. Für homogenere Lerngruppen; objektive Leistungstests für die Aufnahme an Gymnasien und Stadtteilschulen.
  3. Inklusion nicht mit der Brechstange. Vorteile der Sonderschulen erhalten: kompetente Lehrer mit sonderpädagogischem Spezialstudium; Unterricht in Kleingruppen und einer über Jahre gewachsenen Vertrauensgemeinschaft; passgenauere Methodik und Didaktik; Behütung der Schüler und Wahrung ihres Selbstkonzepts.
  4. Inklusion für körperliche behinderte Schüler schrittweise ermöglichen; Kosten und Effizienz der Maßnahmen berücksichtigen; Konzentration auf Schwerpunktschulen für spezifische Bedarfe.
  5. Inklusion für Schüler mit sozial-, emotional- und kognitiven Verhaltensstörungen / Beeinträchtigungen in Einzelfällen nach intensiver Erörterung der Chancen und Risiken mit Eltern, Lehrern und Vertretern der Schulbehörde ermöglichen; Konzentration auf einige Schwerpunktschulen mit fortgebildeten Lehrern und Langzeiterfahrung.
  6. Gegen politische Indoktrination. Strikte Einhaltung der Verpflichtung zur politischen Neutralität, strikte Einhaltung des Beutelsbacher Konsenses, versteckte politische Beeinflussung in Unterrichts- und Ganztagesangeboten stoppen.
  7. Einseitige Kompetenzorientierung in Schulen stoppen; Wissensorientierung wieder aufwerten. Fachunterricht wieder stärker an fachlichen Inhalten ausrichten (insbesondere in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und der ersten Fremdsprache).
  8. Hamburger Theaterunterricht – verbindlich ab der 1. Klasse der Grundschule – abschaffen; Theaterunterricht fakultativ ab der Sekundarstufe II anbieten; als Ausgleich das Stundenvolumen im Mathematikunterricht erhöhen.
  9. Übergang von den Internationalen Vorbereitungsklassen auf die Hamburger Regelschulen für Migrantenkinder nur bei (i) Bestehen anspruchsvoller Sprach- und Fachkenntnisse in den Kernfächern und (ii) dauerhafter Bleibeperspektive zulassen; andernfalls Vorbereitung auf Rückkehr in die Herkunftsländer. Unterrichtsniveau der Hamburger Regelschulen darf durch Aufnahme von Migranten nicht leiden.

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